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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Füssen und Umgebung

Sehenswürdigkeiten in Füssen: Hohes Schloss

Wenn du dich auf der Romantischen Straße, die hier endet, Füssen näherst, zeigt sich die höchstgelegene Stadt Deutschlands von ihrer schönsten Seite: Aus einem Meer verwinkelter Dächer ragen das Hohe Schloss und das Kloster Sankt Mang heraus. Ammergebirge, Lech und die Seenlandschaft ringsum sorgen für eine Traumkulisse und machen Füssen zum städtischen Gesamtkunstwerk. Hier nehme ich dich mit auf einen Stadtrundgang zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten in Füssen und stelle dir die schönsten Seen der Umgebung vor. Mehr Inspiration zur Region findest du im Artikel zu Sehenswürdigkeiten in Schwangau, wo sich viel, aber längst nicht alles um Schloss Neuschwanstein dreht.

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Der Blick über den Lech auf die Altstadt von Füssen

Stadtgeschichte Füssen

Wo heute Füssen liegt, querte einst die Römerstraße Via Claudia Augusta den Lech, die Oberitalien mit der römischen Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum (Augsburg) verband. Auf dem heutigen Füssener Schlossberg legten die Römer bereits im 3. Jahrhundert nach Christus das Militärlager Foetibus an. Damit gehört Füssen zu den ältesten Siedlungen im Voralpenland. 


Im 8. Jahrhundert kam auf der Römerstraße der St. Gallener Wandermönch und Missionar Magnus nach Füssen, der hier eine Zelle und ein Oratorium gründete und erfolgreich missionierte. Aus der Zelle entwickelte sich das Benediktinerstift Sankt Mang und um das Kloster herum wuchs eine Siedlung, die 1295 schon als Stadt erwähnt wurde. 1313 übernahmen die Augsburger Fürstbischöfe für fast 500 Jahre die Stadtherrschaft.

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Kaiser Maximilian I., der Füssen gern besuchte, grüßt.

Dass aus der geistlichen Metropole auch eine lebendige Handelsstadt wurde, hatte Füssen seiner Lage zu verdanken. Wie schon zu Römerzeiten war die Stadt auch im Mittelalter Stapelplatz für den Handel zwischen den Städten dies- und jenseits der Alpen. Zahlreiche Bürgerhäuser gaben der Stadt ein herrschaftliches Gesicht, das auch Kaiser Maximilian I. gefiel. Er kam rund 40-mal zu Besuch, obwohl seine kaiserliche Veste Ehrenberg nur 15 Kilometer entfernt lag. Böse Zungen behaupteten, er habe Füssen aus Sparsamkeit vorgezogen. Als Gast des Bischofs lebte er günstig und konnte die Jagdgründe des geistlichen Freundes nutzen.

Sehenswürdigkeiten in Füssen – Stadtrundgang durch die Altstadt

Hier geht es auf einen Spaziergang durch den historischen Teil der Stadt, der in der Reichenstraße – gegenüber der Tourist Info – startet.

Stadtrundgang in Füssen: die Reichenstraße

In der Reichenstraße mit ihren prächtigen Bürgerhäusern trifft Allgäuer Gemütlichkeit auf südländisches Lebensgefühl. Gotische Giebel harmonieren mit den barocken Fassaden der Krippkirche St. Nikolaus zum Beispiel, die Johann Jakob Herkomer hier für die Jesuiten erbaute, die der Augsburger Bischof im Zuge der Gegenreformation in die Stadt holte. 

Sehenswürdigkeiten in Füssen: Reichenstraße mit Blick aufs Hohe Schloss
Sehenswürdigkeiten in Füssen: die Reichenstraße mit Blick auf Sankt Mang und das Hohe Schloss

Die alte Schranne

Seit 1483 steht am Schrannenplatz das alte Kornhaus, die »Schranne«, mit den markanten rot-weißen Fensterläden. In seiner Halle hielten Kaufleute zweimal in der Woche Getreidemärkte ab, während im Obergeschoss die Knaben der Lateinschule Vokabeln lernten. Lange Zeit war die Schranne zweckentfremdet, heute ist sie wieder Markthalle. Statt Getreide wird heute Feinkost verkauft.

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: Brunnen vor der Schranne

Der Brotmarkt

Mit dem Handel blühten auch Kunst und Kultur auf und im 16. Jahrhundert wurde Füssen zur Stadt der Lautenmacher. Am Brotmarkt erinnert seit 1990 ein Brunnen von Josef Michael Neustifter an Füssens Bedeutung in der Musikgeschichte. 1436 hatte sich hier der erste Instrumentenbauer niedergelassen, dem viele folgen sollten. Die Stadt wurde schnell zu einem Zentrum des gewerbsmäßig betriebenen Saiteninstrumentenbaus in Europa. Kaspar Tieffenbrucker, dessen Porträt den Brunnen ziert, war einer der Lautenmacher.

Wieder einmal waren die gut ausgebauten Handelswege Gold wert. Aber auch das Rohmaterial war in der Region in Hülle und Fülle vorhanden: Bergfichte, Bergahorn und Eiben. In der Barockzeit war Füssen neben dem oberbayerischen Mittenwald auch Zentrum des Geigenbaus in Deutschland. Eine Geigenbauerwerkstatt am Platz hält alte Traditionen aufrecht. 

Sehenswürdigkeiten in Füssen und Umgebung: Lautenmacherbrunnen
Sehenswürdigkeiten in Füssen: der Lautenmacherbrunnen erinnert an Kaspar Tieffenbrucker.

Entlang der Stadtmauer

Die Franziskanergasse führt durch ein schönes Stück Alt-Füssen, und über die schmale Drehergasse erreichst du die Kirche St. Sebastian am Alten Friedhof. Der Friedhof ist ein idyllisches Plätzchen am erweiterten Stadtmauerring. Ein neugotisches Sandsteinmonument, gestiftet von König Max II., erinnert dort an Domenico Quaglio (1787–1837), den Architekten von Schloss Hohenschwangau. Er starb bei den Bauarbeiten am Königsschloss.

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: Grab des Architekten Domenico Quaglio

Die 1338 angelegte und 1502 erweiterte Stadtmauer ist nur noch teilweise erhalten. 1812 schleifte man große Teile, um die Stadt neuen Verkehrsbedingungen und Wirtschaftsformen zu öffnen. Ein längerer restaurierter Abschnitt am Friedhof entlang erinnert mit Satteldach, Wehrgang, Pulverturm und Sebastianstor an die einstige Wehrhaftigkeit der Stadt.  

Im Franziskanerkloster, das 1629 im Zuge der Gegenreformation entstand, leben heute nur noch wenige Mönche. Neben der Klosterkirche weist ein Schild auf das Ende der Romantischen Straße hin, die seit 1950 mittelalterliche Städte wie Würzburg, Rothenburg, Dinkelsbühl, Nördlingen und Füssen verbindet.

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: Ende der Romantischen Straße beim Franziskanerkloster

Von diesem erhöhten Platz aus spiegelt das Stadtbild die alte Ständeordnung wider: Das Hohe Schloss als Symbol weltlicher Macht thront an der höchsten Stelle, begleitet von Kirche und Kloster St. Mang als Zeichen geistlicher Macht. Den beiden markanten Gebäuden zu Füßen liegen die Bürgerhäuser, die wiederum die Häuser der Flößer und Leinweber, die hier unten am Lech ihrer Arbeit nachgingen, überragen.  

Die Lechpromenade

Durch das Bleichertörle führte einst der Weg hinaus zur Stadtbleiche, auf der Frauen die Leintücher bleichten. Die Schweden ramponierten es, als sie während des Dreißigjährigen Krieges durch das bescheidene Tor in die Stadt stürmten. Malerisch im wahrsten Sinne des Wortes präsentiert sich diese Ecke der Stadt heute. Der Maler Carl Spitzweg fand hier das Motiv für seine Skizze »Nichts ist so fein gesponnen«, die wunderbar den Geist des Biedermeier einfängt.

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Senswürdigkeiten in Füssen: das Bleichertörle am Lech

Der Lech war immer schon eine wichtige Handelsstraße. Viele der Waren – Wein, Olivenöl, Erz –, die mit Pferdefuhrwerken aus Italien über die Alpenpässe ins Allgäu kamen, wurden in Füssen auf die schnelleren Flöße umgeladen. Am anderen Ufer des Lech, wo seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Füssener Textil AG ihren Sitz hat, lag damals der Flößerplatz. Aus dem Gelände ging der Magnus-Park hervor und heute schätzen Künstler, Handwerker, Kreative und Gewerbetreibende sowie Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschule das Industrieambiente.

Auf dem schön angelegten Lechuferweg kannst du bis zum Musicaltheater spazieren oder, in die andere Richtung, in den Ortsteil Bad Faulenbach. Läufst du wieder stadteinwärts, taucht bald die farbenfrohe Heilig-Geist-Spitalkirche auf, als Zunftkirche der Flößer erbaut. Farbige Fresken zeigen zum Beispiel den Heiligen Christophorus, den Patron der Flößer, dessen Beistand die waghalsigen Gesellen vor ihren Flusstouren anriefen. 

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: die Heilig-Geist-Spitalkirche, die Zunftkirche der Flößer

Museum der Stadt Füssen im Kloster St. Mang

Die Räume des Klosters sind nur durch das Museum der Stadt Füssen zugänglich. Es bietet einen spannenden Rundgang durch 1000 Jahre Klostergeschichte, angefangen bei dem romanischen Kreuzgang bis zu den barocken Klosterräumen mit einer Sammlung kostbarer Musikinstrumente, die an Füssens große Zeit als Zentrum des Instrumentenbaus erinnern. 

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: Kloster Sankt Mang

Die hellen Barockräume erzählen von der ihrer Zeit eigenen Lust an der Dekoration und vom Prunk, in dem die hohen geistlichen Herren lebten. Die streitbaren Äbte waren die bedeutendsten Großgrundbesitzer weit und breit mit einem großen Heer von Leibeigenen. Allein von ihren 67 Weinbergen in Südtirol importierten sie 80 000 Liter Wein, denn jedem Mönch allein standen täglich vier Liter Wein zu. Bibliothek und Speisesaal sind durch ein ovales ›Guckloch‹ in der Decke miteinander verbunden – eine Anspielung auf die Wechselwirkung zwischen geistiger und körperlicher Nahrung. 

Im Papstzimmer übernachtete 1782 Papst Pius VI. Der Papstbesuch lockte 40 000 Menschen an, die sich bis auf den Kalvarienberg hinauf ein Plätzchen suchten, um den Segen des Papstes vom Erker der Abtei aus zu empfangen. 

Ein Höhepunkt ist der Besuch der Annakapelle, die dem Museum eingegliedert ist. Die Fundamente der ersten Kirche des Klosters gehen auf das 9. Jahrhundert zurück. Zahlreiche Ritter und Äbte fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Besondere Aufmerksamkeit verdient der berühmte »Totentanz«, den 1602 Jakob Hiebeler als ältesten Totentanz-Zyklus in Bayern schuf. Nach dem Motto »Sagt Ja, sagt Nein. Getanzt mueß sein«, führt der Füssener Tod auf 20 Bildtafeln Arme wie Reiche, Junge wie Alte zum letzten Tanz, der von recht schaurigen Gesängen begleitet wird.

Doch immer buhlt der Tod um sein Opfer, zieht vor der Jungfrau galant den Hut, reicht der Edelfrau den Arm – eine barocke Allegorie auf die Vergänglichkeit des Lebens, gepaart mit einem Schuss Ständekritik. Denn es ist sicher kein Zufall, dass gerade der Abt von zwei Gerippen genötigt werden muss.  

Pfarrkirche St. Mang

Auch die heutige Pfarrkirche St. Mang ist ein Werk des Allroundkünstlers Herkomer, der Maler, Baumeister und Stuckateur in einer Person war. Während der Arbeit stürzte er vom Gerüst und starb, sein Neffe vollendete die Kirche. Die Deckenfresken illustrieren das Leben des Heiligen Magnus. Den Hochaltar schmücken Marmorfiguren der Benediktinerheiligen Benedikt, Scholastika, Columban, Gallus und Magnus von Anton Sturm, der auch die Kanzel und die Wangen der Bänke schuf.

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: der Tür der Sankt-Mang-Kirche

Der Volksaltar zeugt, wie auch andere Kunstwerke in St. Mang, vom Mut des Pfarramtes zur Moderne. Über dem Altar hängen in einem gläsernen Kreuz die wertvollen Reliquien des Kirchenpatrons Magnus, der als Schutzpatron gegen das Ungeziefer zu den Vierzehn Nothelfern gezählt wird. Dazu gehört der Magnusstab, der in wundergläubigeren Zeiten häufig im Umland unterwegs war, um Wiesen und Felder von Schädlingen zu befreien.  

Nach dem barocken Kirchenraum wirkt die Ostkrypta vor dem Hochaltar archaisch. Ihr Bau geht wohl auf die Zeit des Heiligen zurück. Ob er hier auch begraben liegt, ist umstritten. Die um das Jahr 1000 entstandenen Wandmalereien – ursprünglich wohl Teil eines Zyklus mit der Legende des heiligen Magnus – gelten als die ältesten Bayerns und werden einem Künstler der Reichenauer Schule zugeschrieben. 

Das Hohe Schloss mit Staatsgalerie und Städtischer Gemäldegalerie Füssen

Das Hohe Schloss, eine der bedeutendsten spätgotischen Schlossanlagen Deutschlands, thront an historischer Stelle – dort, wo im 3. Jahrhundert nach Christus bereits die Römer ein Feldlager errichteten. Herzog Ludwig der Strenge begann rund 1000 Jahre später mit dem Bau einer Burg. Um 1500 gestaltete man sie zu einem prächtigen, aber dennoch wehrhaften Burgschloss um – dominiert von einem Torturm, der bis 1960 als Gefängnis diente. Einzigartig in Deutschland ist die illusionistische Fassadenmalerei, die die Wände mit Scheinerkern und Scheinfenstern schmückt.

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Sehenswürdigkeiten in Füssen: Hohes Schloss

Der Habsburger-Kaiser Maximilian I. weilte mit seinem Hofstaat häufig in Füssen und wird so manches Mal den prunkvollen Rittersaal mit der herrlich geschnitzten Kassettendecke durchschritten haben. Heute residiert im Schloss das höchstgelegene Amtsgericht Bayerns. Die ehemaligen Residenzräume der Fürstbischöfe von Augsburg sind heute Gemäldegalerie.

Der Lechfall

Ein Spaziergang über den König-Max-Steg führt zum Lechfall, wo der Lech recht ungestüm durch eine Schlucht tost. Unmittelbar am Wasserfall gibt der sagenumwobene Magnustritt Rätsel auf. Man erzählt sich, dass Magnus, von wilden Tieren gejagt, hier in einem Satz über den Lech sprang und dabei seinen Fußabdruck hinterließ. Geologen ohne Sinn für Romantik sprechen von den Spuren eiszeitlicher Erosion. 

Ebenfalls an der Tiroler Straße liegt die kleine Kirche Zu unserer lieben Frauen, Ausgangspunkt für die Besteigung des Kalvarienbergs. Unbedingt lohnend bei gutem Wetter: Von oben ist der Blick auf Stadt, Königsschlösser und Lechtal herrlich. 

Mein Tipp:

Wenn du Lust auf mehr Bewegung hast, kannst du vom Kalvarienberg zum Schwansee hinabsteigen (circa 20 Minuten), dort bei schönem Wetter eine  Badepause einlegen und dann auf dem Alprosenweg zum Lechfall zurückkehren (circa 1 Stunde) oder weiterwandern zum Schloss Hohenschwangau.

Sehenswürdigkeiten in Schwangau: Naturparadies Schwansee
Sehenswürdigkeiten in Schwangau: Naturparadies Schwansee
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Seen rund um Füssen

Rings um Füssen liegen zahlreiche Seen, die die kleine Stadt zum Freizeit- und Badeparadies machen. Sie sind alle unterschiedlich vom Charakter, aber für jeden Geschmack gibt es garantiert einen passenden See. Wenn nicht – nebenan in Schwangau gibt es weitere.

Sehenswürdigkeiten in Füssen und Umgebung: Seehaus am Hopfensee
Einkehren in Füssen und Umgebung: Seehaus am Hopfensee

Freizeitparadies Forggensee

Füssen liegt am Forggensee, dem einzigen See der Region, den nicht eiszeitliche Gletschern aushobelten. Vielmehr entstand er in den 1950er-Jahren durch Aufstauung des Lechs. Die Wassermassen begruben unter anderem das Dorf Forggen, das dem See den Namen gab, aber auch die typische Lechlandschaft mit Auen, Kiesbänken und engen Schluchten. Entstanden ist dafür ein Freizeitparadies. Zwischen Ende Mai und Oktober ist der viertgrößte See Bayerns und der größte künstlich aufgestaute See des Freistaats beliebter Tummelplatz für Wassersportler und ab Anfang Juli kreuzen hier auch Passagierschiffe der Forggenseeschifffahrt.


Der Abstau beginnt im Oktober, dabei wird der Wasserspiegel auf 16 Meter abgesenkt. Dann verwandelt sich der Forggensee in eine Mondlandschaft, in der vom Lech angeschwemmter Kies abgebaut wird. Die alte Römerstraße, im Sommer vom Wasser bedeckt, taucht wieder auf und ab dem Café Maria bei Rieden kannst du dann im See spazieren gehen.

Blickfang am Ufer des Forggensees ist das 2000 eingeweihte Festspielhaus Neuschwanstein, in dem zwei Musicals („Sehnsucht nach dem Paradies“ und „Ludwig2“) König Ludwig als Musicalheld auf die Bühne brachten. Nach Finanzschwierigkeiten und Investorenwechseln singt der König im Sommer zumindest wieder regelmäßig in Füssen.

Sehenswürdigkeiten in Füssen: Festspielhaus
Sehenswürdigkeiten in Füssen: Festspielhaus Neuschwanstein

Tipp: Radtour rund um den Forggensee

Auf einer gemütlichen Radtour kannst du den Forggensee umrunden (32 Kilometer), kommst an kleinen Seen wie dem Hegratsrieder See bei Halblech vorbei und kannst unterwegs im Sommer immer mal wieder ins Wasser hüpfen. Wenn dich die Kraft verlässt oder du bei einer ausgedehnten Badepause die Zeit vergessen hast, kannst du von den Schiffsanlegestellen Roßhaupten, Staudamm, Dietringen, Osterreinen, Brunnen, Waltenhofen oder Festspielhaus nach Füssen zurückschippern.

Ostallgäu: Radtour rund um den Forggensee
Naturidylle Hegratsrieder See
Sehenswürdigkeiten in Füssen und Umgebung: Via Claudia Alpina
Radtour rund um den Forggensee: nachempfundener Meilenstein der Via Claudia Augusta oberhalb des Forggensees

Bad Faulenbach mit Alatsee, Obersee und Mittersee

Der Füssener Ortsteil Bad Faulenbach ist Mineral- und Moorheilbad sowie Kneippkurort – hier spielt das Thema Gesundheit eine Hauptrolle. Wanderungen sind im autofreien Faulenbacher Tal das reinste Vergnügen, und nach dem Fitnessprogramm laden die Naturfreibäder am Obersee und Mittersee zum Abkühlen ein. Der geheimnisvoll wirkende Alatsee, dessen beachtliche Tiefe (32 m) auch im Hochsommer für kühle Wassertemperaturen sorgt, ist ein stiller Badeplatz und ein herrliches Fleckchen zum Träumen. Im Hotel-Gasthof Altatsee am Ufer kannst du gut essen. 

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Der geheimnisvolle Altatsee im Faulenbacher Tal

Der Weißensee

Der Ortsteil Weißensee, dessen ländliche Idylle besonders Familien mit Kindern schätzen, leitet seinen Namen vom gleichnamigen See ab, in dessen klarem Wasser sich der mächtige Säuling (2074 Meter) spiegelt.  Von hier aus kannst du die Burgruine Falkenstein in Pfronten, wo Ludwig II. ein weiteres Märchenschloss plante, erwandern.

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Ländlicher Weißensee

Der Hopfensee

Der Liebling vieler Besucher ist der Hopfensee im Ortsteil Hopfen am See, der sich im Sommer schnell erwärmt. Badestände, Bootsverleihe, ein Campingplatz – es gibt viel zu tun und zu entdecken. Und weil du auf der Uferpromenade fast wie in Bella Italia flanieren kannst, schmückt man sich Hopfen mit dem Beinamen  »Allgäuer Riviera«. Eine coole Adresse für den Sundowner auf der Terrasse oberhalb des See: das Seehaus am Hopfensee mit angeschlossenem Strandbad.

Lechbruck

Ein schöner Abstecher mit dem Fahrrad führt in die ehemalige Flößerstadt Lechbruck, durch das der türkisblaue Lech rauscht. Hier steht die Flößerei touristische im Mittelpunkt mit Panoramaweg am Lech, Floßfahrten für Gäste, und einem Flößermuseum. Der aufgestaute Obere Lechsee ist wunderschön, aber wegen starker Strömung nicht überall zum Baden geeignet.

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