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Tipps für Foodies: Essen gehen in Kopenhagen

Essen gehen in Kopenhagen: Smørrebrød mit Meerblick

Als ich vor langer Zeit zum ersten Mal in Kopenhagen war, waren Hot Dogs und Softeis die kulinarischen Highlights. Zumindest in meiner Erinnerung. Eine kulinarische Wüste also. Was für eine Überraschung, als mit dem Noma ausgerechnet ein Kopenhagener Gourmettempel zum weltbesten Restaurant gewählt wurde – zum ersten Mal 2010 und dann immer mal wieder. New Nordic Cuisine war plötzlich in aller Munde. Ein Städtetrip nach Kopenhagen stand schon lange auf meiner Liste und als langjährige Food-Redakteurin interessiert mich die Küche meiner Reiseziele immer brennend.

Bei aller Liebe zu gutem Essen – das Noma ist nicht meine Preisklasse. Essen gehen in Kopenhagen ist meist sowieso alles andere als günstig, musste ich bei meinem Städtetrip feststellen. Aber ich habe ein paar tolle Märkte und Lokale gefunden, in denen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Hier sind meine Kopenhagen-Tipps für Foodies.

Noma und die New Nordic Cuisine

Als Rene Redzepi 2003 das Noma eröffnete und sich aufmachte, lokale Zutaten und Zubereitungsmethoden wiederzubeleben, ahnte er sicher selbst nicht, dass er ein paar Jahre später die Welt der gehobenen Gastronomie auf den Kopf stellen würde. Seit 2010 wurde das Noma viermal zum besten Restaurant der Welt gekürt und hat drei Michelin-Sterne. Die New-Nordic-Welle überrollte Europa und sicherte Kopenhagen einen Platz auf der gastronomischen Weltkarte. Ein neuer Triumph für Kopenhagen: 2022 wurde das Geranium zum weltbesten Restaurant gewählt.

Das Preisniveau beim Essen gehen in Kopenhagen

Kopenhagen ist ein teures Pflaster und Essen gehen ist bestimmt nicht günstig in der dänischen Hauptstadt. Noch teurer als das Essen sind die Getränke – vor allem Alkohol. Trotzdem kannst du hier und da sparen – ohne zu darben und dich von Fast Food zu ernähren. Darum gibt es hier ein paar Spartipps fürs essen gehen in Kopenhagen. Das ein oder andere schöne Essen solltest du dir auf jeden Fall gönnen – das gehört (für mich zumindest) zum Gesamterlebnis auf einem Städtetrip nach Kopenhagen.

Tipp: Eine gute Idee, wenn du wenig Zeit hast oder dir einen Überblick über die Foodszene der Stadt verschaffen möchtest, ist eine Foodtour. Eine tolle Foodtour durch Kopenhagen* kannst du hier bequem bei Get Your Guide buchen.

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Essen gehen in Kopenhagen: Spartipps

# Frühstück vom Bäcker oder in der Food-Halle

Wenn du nicht Frühstück im Hotel gebucht hast, warten unzählige Frühstückscafés in der Stadt – eins hyggeliger als das andere. Ich bin nicht die große Frühstückerin und spare beim Frühstück, damit mehr Budget fürs Abendessen bleibt. Also auf in die Bäckerei, um mit einem süßen Teilchen zum Beispiel den Tag zu beginnen. Es gibt ein paar sehr angesagte Bäcker, die nicht zuletzt berühmt sind für tolles Sauerteigbrot, das in Kopenhagen gerade gehypt wird. Hier sind die Adressen von zwei Top-Bäckereien:

Hart Bageri

Die Hart Bageri in Kopenhagen-Frederiksberg ist berühmt für das City Loaf, das Bäcker Richard Harts mit dem Noma-Team entwickelte und das ein paar Mal am Tag ganz frisch aus dem Ofen der offenen Backstube kommt. Aber auch die anderen Brote und Backwaren sind richtig gut. 

Adresse: Gammel Kongevej 109, Frederiksberg

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.30–18 Uhr, Samstag/Sonntag 8–17 Uhr

Info: https://hartbageri.com

Bageriet Brød

Eine weitere tolle Adresse für Brot und Gebäck ist Bageriet Brød in Vesterbro. Der Name ist trügerisch: Es gibt nicht nur tolles dänisches Sauerteigbrot, sondern auch Sandwiches, Focaccia, die klassischen „Danish Pastries“ wie superleckere Zimtschnecken, aber auch hausgemachtes Eis. Und an den Tischen auf dem Gehsteig kannst du die Einkäufe auch gleich verzehren.

Adresse: Enghave Plads 7, Vesterbro

Öffnungszeiten: täglich 7–21 Uhr

Info: https://www.facebook.com/people/Bageriet-BRØD

Torvehallerne

Mitten in der Stadt – zwischen der Metrostation Nørreport und Dronning Louises Bridge – liegt der Food-Markt Torvehallerne. Er besteht aus zwei Markthallen mit zahlreichen Ständen und einem Bauernmarkt sowie Außensitzplätzen dazwischen. Die Einheimischen kaufen hier Delikatessen für die heimische Küche, du kannst dich an den Ständen aber auch prima mit Frühstückssnacks versorgen.

Essen gehen in Kopenhagen: Foodmarkt
Essen gehen in Kopenhagen: Foodmarkt Torvehallerne

Coffee Collective mit eigener Rösterei in Frederiksberg hat einen Kaffeestand in Halle 2 mit supergutem Kaffee, bei Albatrosse & Venner gibt es neben gutem Brot ein paar süße Sachen zum Frühstück. Vergeblich habe ich nach dem Stand der dänischen Meisterbäckerin Trine Hahnemann gesucht, von der ich ein Backbuch besitze. Sie scheint Kopenhagen den Rücken gekehrt zu haben, um künftig in Italien zu kochen und zu backen. So muss ich ihre berühmten Zimtschnecken (Kanelbolle) wohl demnächst mal selber backen.

Wenn du lieber gesund frühstückst, solltest du bei Grød („Grütze“) vorbeischauen: Es gibt Porridge-Bowls (Gourmetvariante!) in allen Varianten (ab 59 DKK).

Adresse: Frederiksborggade 2, Metro Nørreport

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–19, Samstag/Sonntag 10–18 Uhr

Info: www.torvehallernekbh.dk

# Markthallen und Streetfood in Kopenhagen

Torvehallerne

Die Markthallen mitten in der Stadt sind natürlich nicht nur eine tolle Frühstücksadresse. Die Kopenhagener verbringen hier auch gern die Mittagspause oder kehren auf einen Snack nach Feierabend ein. Einfach von morgens bis abends eine tolle Adresse. Wenn es herzhaft sein soll – die Tacos von Hija de Sanchez sind Kult. Die Mexikanerin lernte ihr Handwerk im Noma – wie so viele, die heute in Kopenhagens Foodszene für Furore sorgen. Und danach vielleicht ein Eis von Maggis?

Infos: siehe oben

Broens Gadekøkken (Bridge Street Kitchen)

Superzentral an der Nordspitze des Stadtteils Christianshavn liegt der Streetfoodmarkt Broens Gadekøkken. Von Nyhavn aus nimmst du die Inderhavnsbroen (Fußgänger- und Radfahrerbrücke) und bist in wenigen Minuten da. Es gibt eine breite Palette an Ständen: Fleisch, Fisch, Vegetarisches, Veganes, Drinks – es ist garantiert für jeden etwas dabei. An einem sonnigen Sonntagnachmittag war die Hölle los, ich habe mich mit meinem Essen hinter dem alten Speicher Nordlands Brygen (mit tollen Ausstellungen zum ehemaligen dänischen Kolonialreich im Nordatlantik) ans Wasser gesetzt, wo es auch noch wunderbar schattig war.


Adresse: Strandgade 95

Öffnungszeiten: täglich 11.30 bis 21.30 Uhr; Bars am Wochenende bis 23 Uhr

Info: Broens Gadekøkken 

Reffen

Der größte Streetfood-Markt der Stadt liegt im ehemaligen Industriegebiet Refshaleøen, auf einem alten Werftgelände direkt am Wasser. Ich habe ihn mit dem Hafenbus angesteuert, eine Art Fähre, die zu den öffentlichen Verkehrsmittel zählt und Hafenrundfahrten zum Preis einer Busfahrt ermöglicht. Tolle Sache. Aber ein bisschen Zeit musst du mitbringen. Alternativ kommst du mit Bus oder Fahrrad nach Refshaleøen.


Rund 50 Stände – viele in alten Schiffscontainern untergebracht – bieten Essen aus 40 Ländern an. Von Ceviche bis Sushi alles vertreten – Multikulti-Küche vom Feinsten. Das Motto lautet „Reduce & Reuse“: Man setzt auf regionale Bio-Produkte und hat sich zur Müllvermeidung verpflichtet.

Für eine Portion zahlst du mit im Schnitt 70 DKK – recht faire Preise also. Und dann suchst du dir einfach einen Platz – möglichst am Wasser.

Hinkommen: Hafenbus oder Busline 9A bis zur Endhaltestelle Refshaleøen

Öffnungszeiten: täglich 11.30–21.30 Uhr

Info: https://reffen.dk/en

Mittagessen statt Abendessen und Take Aways

Viele nette Restaurants haben eine kleinere (und günstigere) Lunch-Karte, die sicher etwas kleiner ist als die Abendkarte. Das Essen ist sicher nicht weniger gut. Und dann gibt es ja noch Take-aways. Zumindest im Sommer eine nette Option, wenn du dein Essen im Park oder am Wasser genießen kannst. Das gängige Ethno Food kannst du überall auf der Welt essen. Aber Smørrebrød ist echt dänisch. Also auf zu Axmanns!

Aamanns Deli & Take Away 

Smørrebrød ist ein belegtes Brot, ein offenes Sandwich. Das klingt nicht sehr aufregend. Tatsächlich verbirgt sich dahinter sehr viel mehr als ein Butterbrot mit Käse oder Wurst. Jedenfalls bei dem Lokalmatador der Kopenhagener Smørrebrød-Szene: Adam Aamanns.


Auf hausgemachtem Roggenbrot gibt es spannende Kombinationen wie handgeschälte Garnelen mit Mayo, eingelegte Tomaten, Staudensellerie, geröstete Mandeln und Dill oder Lachs mit Frischkäse, grünem Spargel, grünen Zwiebeln, Erbsen und Radieschen. Und erst der Hering mit Holunderblütensüße! Das Ganze natürlich wunderbar angerichtet – kleine Kunstwerke zum Essen. Mittags stehen die Kunden oft Schlange, um sich 2–3 Brote zum Lunch abzuholen. Bei ab 70 DKK für ein Fischhäppchen und vegetarisches Häppchen kein Schnäppchen (reim dich …). Kopenhagen halt. Aber doch entschieden günstiger als das Restaurant Aammans Replik (siehe Restaurants).

Adresse: Øster Farimagsgade 10, Østerbro

Öffnungszeiten: täglich 10.20–19.30 Uhr

Info: www.aamanns.dk

Fast Food à la Kopenhagen

Wenn es schon Fast Food sein muss, dann bitte nicht bei McDonalds. Der dänische Klassiker sind Hot Dogs. Als Nicht-Fleischesserin für mich keine Option, aber es gibt zwei Hot-Dog-Stände, die Fleischesser empfehlen.

Essen gehen in Kopenhagen: Hot-Dom–Stand
Essen gehen in Kopenhagen: Hot-Dog–Stand Johns Hotdog Deli (©Daniel Rasmussen, Copenhagen Media Center)

Johns Hotdog Deli

Der Stand mit den Edel-Hot-Dogs steht am perfekten Platz: im ehemaligen Meatpacking District in Vesterbro.

Adresse: Bernstorffsgade 18, Vesterbro

Infos: www.facebook.com/johnshotdogdeli/

Den økologiske Pølser

Bei DØP gibt es die Luxusversion des klassischen Hot Dogs, bei dem dem alles bio ist – auch die Remouladensauce. Hier gibt es natürlich auch Veggie-Hot-Dogs.

Adresse: Købmagergade 52

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11–18.30 Uhr

Infos: http://www.døp.dk/en/

Essen gehen in Kopenhagen – Restaurants im Zentrum 

Aaamanns Replik

Uff, das war happig! 174 DKK für drei Heringshäppchen. Die allerdings auch vorzüglich waren! Zu Aammans Deli habe ich dich ja schon entführt. Adam Aamanns betreibt aber auch dieses edle Restaurant im Schauspielhaus direkt am Hafen. Die Lage musst du natürlich mitbezahlen. Ich habe mit meinen Häppchen auf der Terrasse mit Meerblick gesessen, in die Sonne geblinzelt und das Leben genossen. Muss auch mal sein! Darum dicke Empfehlung mit Abstrichen für das doch etwas aus den Fugen geratene Preis-Leistungs-Verhältnis.

Essen gehen in Kopenhagen: Smørrebrød mit Meerblick
Essen gehen in Kopenhagen: Smørrebrød mit Meerblick

Adresse: Sankt Annæ Plads 36 (im Schauspielhaus)
Info: www.aamanns.dk

Kilden i Haven (Tivoli) 

Mitten im nostalgischen Vergnügungspark Tivoli kannst du gut essen. Im relativ neuen Restaurant Kilden i Haven fühlst du dich wie in einem Gewächshaus und einiges, was sich später auf dem Teller findet, wächst in den Hochbeeten neben der Terrasse. Wohlfühlambiente. Die Küche ist durch und durch New Nordic und die Preisklasse gehoben. Der Preis für die Vorspeise mit dänischen Kartoffeln war mit 195 DKK happig, aber – ganz ehrlich – ich habe mein Kartoffelwunder erlebt und schwärme immer noch von den besten Kartoffeln meines Lebens. Auch wunderschön anzusehen, oder? Das Gersten-Risotto danach war sehr dänisch, aber nicht mein Favorit.

Adresse: Vesterbrogade 3 (im Tivoli)

Info: https://kildenihaven.dk/en/

TOP TIPP: Høst

Mein absoluter Liebling in Kopenhagen war das Høst. Von außen unscheinbar, drinnen ein Designwunder – und entsprechend mit Auszeichnungen bedacht. Backsteinwände und unbearbeitetes Holz und dazu ganz viel Grün und raffinierte Lichtakzente. Stylisch und gemütlich. So ein richtiges Hygge-Restaurant. Und dann das Essen!


Høst bedeutet „Ernte“ und der Name ist Programm: Die Drei- oder Fünf-Gänge-Menüs wechseln mit den Jahreszeiten. Und dass die Zutaten fast alle aus der Umgebung kommen, versteht sich von selbst. Es schmeckte alles herrlich und das Preis-Leistungs-Verhältnis war sensationell. Für das Drei-Gänge Menü habe ich 395 DKK bezahlt, das ist im teueren Kopenhagen spottbillig.


Das Beste aber: Statt der bestellten drei Gänge kamen tatsächlich sechs Gänge – eine kleine Vorspeise zu jeden Gang quasi. Glückselig habe ich das Lokal verlassen, Dass es ganz nebenbei eine Michelin-Empfehlung hat, habe ich erst zu Hause gelesen. Absolut verdient, deshalb unbedingt rechtzeitig buchen!

Adresse: Nørre Farimagsgade 41

Öffnungszeiten: täglich 17.30–24 Uhr
Infos: https://cofoco.dk/en/hoest

Essen gehen in Kopenhagen – Restaurants in Vesterbro

Kødbyen ist das, was in New York das Meatpacking District ist und in München das Schlachthofviertel. Das alte Viertel der Metzger war vor ein paar Jahren noch eine Gegend, die shaby, aber nicht chic war. Jetzt ist sie beides. Sehr hip auf jeden Fall.

Fleisch

So heißt das Lokal tatsächlich! Eine Top-Adresse für Fleischesser, die natürlich perfekt ins Viertel passt. Ich selbst essen kein Fleisch, Fleischliebhaber haben mir aber versichert, dass sich der Besuch lohnt. Ein Restaurant mit hauseigener Metzgerei, die eine Hommage an die Schlachthofvergangenheit des Viertels ist.

Adresse: Slagterboderne 7

Info: https://fleisch.dk/en

Fiskebaren

Mitten im Metzgerviertel liegt aber auch ein tolles Fischlokal mit Industriechic und Michelin-Empfehlung. In der Fiskebar dreht sich fast alles um Fisch und Meeresfrüchte und um gute Weine. Ich war mittags da, und trotzdem waren an einem sonnigen Tag alle Plätze draußen besetzt. Abends wird es richtig voll, habe ich mir sagen lassen. Die Gerichte wechseln mit der Saison – so habe ich bei meinem Besuch im Frühjahr nach der Vorspeise mit frischen Austern Krebsfleisch mit Spargel gegessen. Ein Traum!

Ich habe mich überzeugen lassen, dazu ein Glas dänischen Naturwein zu trinken. Er sah aus wie Hustensaft und schmeckte – nett ausgedrückt – gewöhnungsbedürftig. Das Essen dagegen überzeugte auf der ganzen Linie. Dafür waren die Preise mit ab 150 DKK fürs Hauptgericht sehr human.

Adresse: Flæsketorvet 100

Öffnungszeiten: täglich 11.30 bis 23 Uhr

Info: fiskebaren.dk

Für die Nachspeise gehst du ein Stück weiter: Im Flæsketorvet 45–55 liegt die wunderbare Eisdiele Ismageriet.

Beyla

Eine weitere interessante Ecke von Vesterbro, an der Grenze zu Frederiksberg und Valby, ist Carlsberg Byen, wo zwischen 1847 und 2008 Carlsberg-Bier gebraut wurde. Das Viertel erlebt gerade eine spannende Transformation vom Industrieviertel zum Wohnviertel.

Die meisten Restaurants in Kopenhagen haben ganz selbstverständlich neben Fisch- und Fleischgerichten immer auch fleischlose Gerichte auf der Karte. Aber natürlich gibt es auch rein vegane Restaurants – wie das Beyla in Carlsberg Byen. Hier gibt es vegane Küche mit Asia-Note. Die Japanischen Pfannkuchen mit Seetang und Okononiyaki-Sauce (145 DKK) waren lecker, wie auch die Pilze auf koreanische Art.

Essen gehen in Kopenhagen: vegane Küche im Beyla
Essen gehen in Kopenhagen: vegane Küche im Beyla

Adresse: Købkes Plads 34

Öffnungszeiten: Donnerstag 17–22 Uhr, Freitag 17–23 Uhr, Samstag 10–15 und 17–23 Uhr, Sonntag 10–15 und 17–21 Uhr
Info: www.beyla.dk/homecby

Essen gehen in Kopenhagen – Restaurants in Nørrebro

Hier muss ich leider passen. Für Restaurants in Kopenhagens Multikultiviertel Nørrebro war keine Zeit mehr. Aber immerhin für den Sundowner.

Kaffeesalonen

Am Stadtsee Peblinge Dossering liegt der Kaffesalonen, wo es Frühstück und Smørrebrød gibt, Kaffee, Kuchen und Drinks. Ich war genau zur richtigen Zeit da – Abendstimmung, traumhaftes Licht – und habe eine wunderbare Stunde am See verbracht. Umringt von herrlich kitschigen Plastikschwänen. Schade nur, dass sich kein Schwanenritter fand, um mich über den See zu strampeln ;-).

Adresse: Peblinge Dossering 6

Info: https://www.kaffesalonen.com

Trend: Naturwein in Nørrebro

Ein Trend – wohl nicht nur in Kopenhagen –, der mir hier zum ersten Mal begegnete: Naturwein. Also Bio-Weine, die möglichst ohne Zusätze und ohne komplizierte Verfahren produziert werden. Besonders häufig findest du sie in Lokalen und Weinbars in Nørrebro: zum Beispiel im Vinhanen oder Røder & Vin.

Essen gehen in Kopenhagen: Trend Naturwein
Essen gehen in Kopenhagen: Naturwein liegt in den Lokalen in Nørrebro im Trend

Essen gehen in Kopenhagen – Do’s and Dont’s

Bargeld oder Kreditkarte? 

Du wirst meist gefragt, wie du zahlen möchtest, aber eigentlich wird Kartenzahlung erwartet. An einigen Orten wird Bargeld gar nicht mehr angenommen. Auch wenn nur ein Eis kauftst. Ich habe bei meinem Citytrip in Kopenhagen kein Geld abgehoben. 

Trinkgeld ja oder nein? 

Trinkgeld ist in Dänemark unüblich, eine Servicepauschale ist bereits in der Rechnung inkludiert. Aber wenn du dich mit einem „Tip“ für besonders netten Service bedanken willst, wird es niemand brüsk zurückweisen.

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Hallo, ich bin Elke. Schon als kleines Mädchen immer mit dem Finger auf der Landkarte unterwegs. Als Reisejournalistin, Reisebuchautorin und Reiseleiterin heute Berufsreisende. Mit viel Know-how zu Asien und Neuseeland, aber auch leidenschaftlich gern vor der Münchner Haustür – in Oberbayern oder im Allgäu – unterwegs. Am liebsten mit Wanderstiefeln oder mit dem Fahrrad. Auch wenn ich schon einiges von der Welt gesehen habe – die Entdeckerlust ist immer noch endlos. Wo ich mich aktuell herumtreibe, erfahrt ihr auf meinem Insta-Profil.

4 Kommentare

  • Isabel
    20. August 2023 at 8:22

    Vielen Dank für diese herrlichen Tipps! Dank dir werden wir es uns auf unserem Kopenhagen-Trip nächste Woche gut gehen lassen!

    Antwort
    • Elke
      20. August 2023 at 15:35

      Liebe Isabel,
      dann viel Spaß beim Schlemmen!
      In einigen Restaurants aber unbedingt rechtzeitig reservieren.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Sandra
    4. Oktober 2023 at 8:53

    Beim Lesen des Artikels ist mir wahrlich das Wasser im Mund zusammengelaufen.. Ich kann es kaum erwarten, bald den ein oder anderen kulinarischen Hotspot selbst zu besuchen, sobald ich in Kopenhagen bin. Danke für die Inspiration, liebe Elke!

    Antwort
    • Elke
      4. Oktober 2023 at 9:22

      Sehr gern, liebe Sandra! Wünsche dir wunderbare und genussvolle Tage in Kopenhagen.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort

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