Menu
Europa / Großbritannien / Großbritannien / Reiseziele

Eine schottische Metropole mit Ecken und Kanten: 11 Highlights in Glasgow

schottland glasgow marlborough 1 |

Die beiden größten Städte Schottlands liegen gerade mal eine Bahnstunde auseinander und sind doch so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Edinburgh, die alte Königsstadt, ist „everybody’s darling“. An Glasgow scheiden sich die Geister, denn die Stadt passt in kein Schottland-Klischee. Wo einst Werften und Stahlwerke für Wohlstand sorgten, explodierten die Probleme, als ab Mitte des 20. Jahrhunderts das Zeitalter der Schwerindustrie endete. Massenarbeitslosigkeit, Drogen, Kriminalität beherrschten die Schlagzeilen. Mit der Wahl zur europäischen Kulturhauptstadt 1990 ging ein Ruck durch Glasgow: Industriegraue Fassaden bekamen nach und nach ein Facelift, Galerien und Museen zogen in alte Fabriken und Depots ein und am River Clyde bauten Stararchitekten Hingucker aus Glas und Titan. Die Stadt mit dem Schmuddelkind-Image verwandelte sich in eine hippe Kulturstadt.

Mir hat Glasgows rauer Charme sehr gefallen, und gerade im Doppelpack sind die beiden schottischen Städte unschlagbar, finde ich. Keine von beiden sollte auf einem Roadtrip durch Schottland fehlen. Hier nehme ich euch mit zu den Highlights in Glasgow.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Glasgow

1 George Square und die City Chambers – das Herz Glasgows

Vom George Square aus wird Glasgow regiert, aber er ist auch der Ort für Kundgebungen, Demonstrationen, Feste. Am Kopfende liegen seit 1888 die City Chambers, das Rathaus der Stadt, das an einen Palast erinnert. Außen, aber auch innen. Zweimal am Tag kannst du es sogar im Rahmen einer kostenlosen Führung besichtigen. Marmortreppenhäuser und der Festsaal verraten, dass Glasgow im 19. Jahrhundert keinesfalls so pleite war wie 100 Jahre später. Nach London war man die Second City of the Empire, wo die Schiffe fürs Weltreich gebaut wurden.

Ein paar schottische Berühmtheiten blicken von Sockeln: die Nationaldichter Robert Burns und Walter Scott oder der Erfinder James Watt zum Beispiel. Hoch zu Ross das königliche Paar, das allerdings kein bisschen schottisch war: Queen Victoria und Albert, ihr deutscher Herzensprinz. Die Köpfe der Royals und der anderen Promis sind Lieblingsplätze der Möwen.

People make Glasgow

SLOGAN DER STADT

2 Merchant City – Tabak-Lords und Yuppies

Im 18. Jahrhundert war Glasgow eine wohlhabende Handelsstadt, wo Geschäftsleute Geld mit Tabak, Zucker und Baumwolle aus der Neuen Welt scheffelten. An diese präindustrielle Ära erinnert eine Stadterweiterung: die Merchant City mit ehemaligen Markthallen, Lagerhallen und Verwaltungsgebäuden. Dann kam die Industrielle Revolution, die ohne die Dampfmaschine, die der schottische Erfinder James Watt entscheidend verbesserte, nicht denkbar ist. Für Glasgow brachte die neue Ära nochmals einen gewaltigen Aufschwung. 1811 lief das erste kommerzielle Dampfschiff in Glasgow vom Stapel, 1864 gab es schon 20 Werften am River Clyde. Boomtown Glasgow.


Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der wirtschaftliche Niedergang, und mit den Arbeitslosenzahl stieg die Kriminalität. Noch vor 25 Jahren war Glasgow die Stadt mit den meisten Morden in Westeuropa. Die Slogans People make Glasgow (“die Menschen machen Glasgow aus”) oder Glasgow – Scotland with Style („Schottland mit Stil“) stehen für ein wiedererwachtes Selbstbewusstsein. Auch mit der Merchant City ging es wieder aufwärts: Nach Jahren des Verfalls zogen stylische Bars und Restaurants in die Lagerhäuser ein. Statt Tabak-Lords sind hier heute Yuppies unterwegs.

Die besten Touren in Glasgow

  • Geschichtsinteressierte können sich auf einer Seite der Stadt Glasgow kostenlos Heritage Trails und City Walks herunterladen: https://www.glasgow.gov.uk/heritagetrails
  • Geführter Rundgang durch die Innenstadt (1,5 Stunden). Zur Buchung*.
  • Der Hit für Fußballfans: die Celtic Park Stadium Tour. Zur Buchung*.
  • Für Street-Art-Fans: Street Art Guided Walking Tour. Zur Buchung*

3 Shopping-Meile Buchanan Street

Die Haupteinkaufsstraße zieht sich ewig lang von der Argyle Street zur Sauchiehall Street. Gesäumt ist sie von einem Sammelsurium von Kaufhäusern – echten Perlen und auch ein paar Scheußlichkeiten – , und unter der Straße verläuft seit 1896 die drittälteste U-Bahn der Welt. Nur in London und Budapest verkehrten damals schon unterirdische Züge.


Eine schicke Adresse fürs Luxus-Shopping: die Argyll Arcade (30 Buchanan Street), eine elegante Passage aus dem Jahr 1827, in der vor allem Juweliere auf eine kaufkräftige Klientel warten. Auch ein Hingucker: das Einkaufszentrum Princes Square (48 Buchanan Street), 1841 erbaut und 1988 zu einem modernen Shoppingtempel umgestaltet.

Gastrotipp: Kunst und Kulinarik treffen sich in den Willow Tea Rooms, die der Glasgow Jugendstilkünstler Charles Rennie Macintosh (siehe „Jugendstil in Glasgow“) gestaltete. Die eleganten Teehäuser erlebten ab 1997 ein Comeback und sind eine stilvolle Adresse für den Afternoon Tea. Rechtzeitige Buchung empfehlenswert.

  • Adresse: 97 Buchanan Street (Filiale: 119-121 Sauchiehall Street)
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9–18:30 Uhr, Sonntag 10–17:30 Uhr
  • Internetadresse: www.willowtearooms.co.uk

Glasgow hat jede Menge tolle Museen. Alle wirst du dir auf deinem Städtetrip kaum anschauen können, aber hier stelle ich meine drei Favoriten vor. Für alle gilt: Der Eintritt ist frei.

Schon allein die Architektur! Das Kelvingrove Museum ist ein Palast aus rotem Sandstein. Aber auch ein Tempel des Wissens – vollgestopft mit Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Moderne, aber auch technischen Erfindungen, ägyptischen Mumien, ausgestopften Tiere, Musikinstrumenten und Waffen. Insgesamt mehr als 8000 Ausstellungsstücke dicht an dicht. Das kann verwirren oder beflügeln. Ich hätte Stunden dort verbringen können.


Zu den Highlights gehört die Abteilung für den Glasgower Jugendstil mit Werken von Charles Rennie Macintosh und seine Frau Margaret Macdonald. Beeindruckend ist aber auch schon die Eingangshalle mit der Orgel, die ein Organist täglich um 13 Uhr (sonntags 15 Uhr) zum Klingen bringt. Ein toller Kontrast zum historischen Ambiente: die „Floating Heads“ von Sophie Cave, die durch den Raum schweben. Nett fand ich auch Elvis mit Heiligenschein (Sean Read, Return to Sender, 1996).

Hinter der Buchanan Street und um die Ecke von der Merchant City liegt die Gallery of Modern Art, die außen an einen griechischen Tempel erinnert. Verschönt mit einem Giebelfeld von Niki de Saint Phalle. Bewacht wird das Museum vom Herzog von Wellington, der hoch zu Ross sitzt und fast immer ein Verkehrshütchen trägt. Kaum haben es die Ordnungshüter entfernt, ist es schon wieder da.

Ursprünglich residierte im Gebäude ein Tabakbaron, dann erwarb es die Bank of Scotland, schließlich diente es als Börse. Erst 1996 zog die Kunst ein. Neben einer permanenten Sammlung von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts gibt es stets interessante Wechselausstellungen. Und auch die Innenarchitektur ist sehenswert.

Highlights in Glasgow: Duke of Marlborough vorm Museum of Modern Art
Museen in Glasgow: Gallery of Modern Art
Highlights in Glasgow: Museum of Modern Art
Museen in Glasgow: Gallery of Modern Art mit Giebel von Nikki de St. Phalle, bewacht vom Herzog von Wellington

Riverside Museum of Transport

Das Riverside Museum ist mit seinem Zackendach ein Hingucker an der neu gestalteten Clyde Waterfront. Im von der Stararchitektin Zaha Hadid entworfenen Haus kannst du zwischen Autos, Motorrädern, Lokomotiven und Fahrrädern spazieren gehen. Ein kreatives Haus der Mobilität, das einfach Spaß macht.

Highlights in Glasgow: The Tall Ship
Museen in Glasgow: Riverside Museum of Transport und Tall Ship

Gegenüber vom Museum liegt der restaurierte Großsegler Glenlee, der schon mehrfach die Welt umrundete. Heute als The Tall Ship ein Museumsschiff, das du ebenfalls kostenlos erkunden kannst.

5 Volkstümlich: Glasgow Green und People’s Palace

1450 bereits schenkte König James II seinen Untertanen ein Freizeitgelände: Glasgow Green ist also ein echter Volkspark, der vor allem eine große Rasenfläche ist. Hier soll James Watt ein ganz großes Licht aufgegangen sein. Das Ergebnis der Erleuchtung – die Dampfmaschine – veränderte die Welt. Am Glasgow Green liegt der People’s Palace mit seinem wunderbaren Wintergarten (wegen Renovierung bis 2027 geschlossen), der als Stätte der Erholung und Bildung fürs einfache Volk erbaut wurde. Davor erinnert ein hochherrschaftlicher Brunnen, Doulton Fountain, allerdings wieder an das Staatsoberhaupt – Queen Victoria – und die wichtigsten Kolonien des Empire.

Highlights in Glasgow: People's Park mit Wintergarten
Highlights in Glasgow: Glasgow Green und People’s Park

6 Ein grün-bunter Glücksort: die Botanic Gardens

Die Botanic Gardens von Glasgow, 1817 eröffnet, sind ideal für einen ruhigen Spaziergang oder eine grüne Pause zwischen Shopping und Sightseeing. Dabei unbedingt einen Blick in den Kibble Palace werfen, das viktorianische Gewächshaus, das der Ingenieur John Kibble entwarf. Zwischen Baumfarnen aus dem Südpazifik (das Empire lässt auch botanisch grüßen!) verstecken sich antikisierte Statuen. Im Frühjahr und Sommer beeindruckt natürlich auch die Blütenpracht draußen – vor allem der Rosengarten.

7 Glasgow Cathedral und Glasgow Necropolis

Wo heute die Glasgow Cathedral oder St Mungo’s Cathedral liegt, soll der Mönch Mungo, dem man viele Wundertaten nachsagt, im 6. Jahrhundert Glasgow gegründet haben. Erst 500 Jahre später entstand hier die erste Bischofskirche, der heutige Bau ist ein Prachtwerk der Gotik. Am besten nimmst du in einer der Kirchenbänke Platz und lässt die Stimmung auf dich wirken, bevor du das Grab von St Mungo in der Krypta besuchst.


Wo heute Glasgows Nekropole liegt, gab es bis 1831 nur einen Park. Dann fand der Vorschlag eines Kämmerers Anklang, daraus einen Friedhof nach dem Vorbild des Père Lachaise in Paris zu machen. In Glasgows Stadt der Toten fanden rund 50.000 Bürger ihre letzte Ruhe, es gibt aber nur 3500 Grabmäler. Die Reichen ließen sich prunkvolle Mausoleen erbauen, die ab und zu sogar prominente Architekten entwarfen, an andere Tote erinnert nur ein schlichtes Kreuz. Und die Armen verschwanden in Massengräbern. Der letzte Weg war allen gemeinsam – über die Seufzerbrücke zwischen Kathedrale und Nekropole.

  • Adresse: Castle Street
  • Öffnungszeiten: Sommerhalbjahr Montag bis Samstag 9:30–7:30 Uhr, Sonntag 13–17:30 Uhr; Winterhalbjahr jeweils nur bis 16 Uhr
  • Eintritt: frei
  • Internetadresse: https://glasgowcathedral.org/about

8 Schöner studieren: University of Glasgow

Die University of Glasgow, 1451 gegründet, ist nach der in St Andrews die zweitälteste Universität Schottlands und die viertälteste (nach Oxford und Cambridge) in Großbritannien. Die Lehre ist top, aber auch das Ambiente: Die historischen Hallen und Höfe haben mich beeindruckt – besonders The Cloisters mit ihren gerippten Gewölben, die mehrere Gebäudeteile verbinden. Ganz schön „harrypotterig“. Tatsächlich wurde kein einziger Harry-Potter-Film hier gedreht – aber Szenen aus der Kultserie „Outlander“ beispielsweise.


Gastro- und Shoppingtipps: Alternativkultur in Glasgow

The Hidden Lane

Die Hidden Lane („versteckte Straße“, Google Maps), die du in 10 Minuten vom Kelvingrove Museum erreichst, liegt an einem Abzweig von 1103 Argyle Street – ein Hinterhof oder ein Durchgang im hippen Viertel Finnieston, wo sich eine alternative und kreative Szene angesiedelt hat. Eine Bierbrauerei, Künstlerateliers, Shops, Cafés und mehr warten auf Kunden.

Great Western Road

Sehr angesagt ist auch die Great Western Road – ganz in der Nähe der Botanic Gardens – mit ihren Vintage-Läden und trendigen Lokalen. 2022 wurde sie vom Magazin Time Out zur drittcoolsten Straße der Welt gewählt. Hier liegt zum Beispiel Oran Mòr (gälisch für „große Lebensmelodie oder großes Lied“, Google Maps) am Nordende der Byres Road/Ecke Great Western Road, eine ehemalige Gemeindekirche, die seit vielen Jahren Eventlocation ist. Hier gibt es Musik, Theater und viele private Events, aber auch Bars und Restaurants.

Glasgow: Oran Mòr, ehemalige Kirche im Szeneviertel Great Western Road

Auch eine sehr angesagte Adressen zum Essen: der Hanoi Bike Shop.

Glasgow: Szeneviertel Great Western Road

9 Charles Rennie Macintosh und der Glasgower Jugendstil

Was lange in Vergessenheit geraten war: Glasgow ist eine Stadt des Jugendstils, und der Star der Bewegung war der Glasgower Architekt und Designer Charles Rennie Mackintosh (1868–1928), der zusammen mit seiner Frau Margaret Macdonald hier einige Stilikonen schuf. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Glasgow School of Art und die Willow Tearooms. Macintosh war nicht nur für die Baupläne, sondern auch für Möbel- und Innendesign zuständig. Der Künstler starb verarmt in London, und seine Werke in Glasgow erlebten erst ab den 1990er-Jahren ein Revival. Hier kannst du Macintosh in Glasgow erleben:

Macintosh House in der Hunterian Art Gallery

Das Mackintosh House zeigt die sorgfältig rekonstruierten Räume des Hauses von Charles Rennie Mackintosh und seiner Frau Margaret – inklusive der Originalmöbel. Es ist integriert in die Hunterian Art Gallery der University of Glasgow.

Macintosh at the Willow

Macintosh gestaltete für eine Tee-Unternehmerin vier Teehäuser. Macintosh at the Willow, 1903 eröffnet, ist das letzte im Original erhaltene (siehe auch Gastrotipp oben)

Glasgow School of Art

Macintosh entwarf den Neubau der Glasgow School of Art (167 Renfrew Street Glasgow). Das historische Gebäude brannte 2014 und gleich nochmals 2018 ab und soll erst wieder 2030 zugänglich sein.

Glasgow: Mural mit Porträt von Charles Rennie Macintosh
Mural mit Porträt von Charles Rennie Macintosh

10 So schön bunt hier: Glasgow Street Art

Street Art gibt es inzwischen in aller Welt. In Glasgow jedoch schon sehr lange und entlang des Street Art Trails gibt es Werke von außergewöhnlicher Qualität. Viele stammen von Lokalmatadoren wir Smug und Rogue und erzählen Geschichten aus der Geschichte der Stadt.

Lesetipp: Mehr zum Street Art Trail kannst du in meinem Artikel zur Street Art in Glasgow nachlesen.

11 Moderne Architektur an der Clyde Waterfront

Nachdem die glanzvolle Ära des Schiffsbaus zu Ende gegangen war, rotteten die Glasgower Werften vor sich hin. Das Ufer des Clyde war lange Zeit nicht die beste Gegend. Inzwischen erinnert die Waterfront an ein Freiluft-Museum für moderne Architektur. Vor allem seit der Jahrtausendwende entstanden nach und nach ein paar Architekturikonen.

Das Konzerthaus und Konferenzzentrum SEC Armadillo (Google Maps), bereits 1997 von Norman Foster erbaut, erinnert mit seinen Schuppen an ein Armadillo (dt. Gürteltier). Nebenan liegt die Mehrzweckhalle OVO Hydro (Google Maps), 2011 ebenfalls vom Büro Foster geplant, die ein bisschen wie eine überdimensionale Suppenschüssel aussieht. Wie eine Titan-Raupe glitzert das Glasgow Science Centre (Google Maps) am gegenüberliegenden Flussufer – die Familienattraktion, die Richard Hordon 2001 schuf, präsentiert Wissenschaft und Technologie multimedial und kreativ. Es folgte 2011 das Museum of Transport (siehe „Museen“) von Zaha Hadid.


Nachdem sich der Schiffsbau am Clyde etabliert hatte, folgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Bau von Lokomotiven, die ihre Käufer wiederum mit dem Schiff erreichten. Zum Verladen brauchte man Kräne wie den 53 Meter hohen Finnieston Crane, der heute noch an die Schwerindustrie-Ära Glasgows erinnert.

Glasgow: Moderne Architektur und ein Kran aus der Ära der Schwerindustrie am River Clyde
Highlights in Glasgow: der Finnieston Crane am River Clyde vor dem OVO Hydro und dem SEC Armadillo

Genusstipp: Seit einigen Jahren wird in Glasgow auch Whisky gebrannt – in der Single Malt Distillery Clydeside am Queen’s Dock, wo du auch Whisky-Touren inklusive Tasting* buchen kannst.

Highlights in Glasgow: Ankommen und Rumkommen

Flughafen-Transfer: Vom Flughafen in die Innenstadt bringt dich der Airport Express (Nummer 500) in rund 15 Minuten.

Glasgow: Bahnhofsviertel
Das Bahnhofsviertel von Glasgow rund um die Central Station

In Glasgow: Die Innenstadt kannst du bestens zu Fuß erkunden. Ansonsten fährt seit 1896 fährt eine Subway-Linie rund um die Stadt. Die Querverbindungen übernehmen Busunternehmen wie SimplyCity. Die unterschiedlichen Anbieter haben allerdings jeweils eigene Fahrkarten, was das Rumkommen ein bisschen komplizierter macht. Alternativ mietest du im Sommer ein Fahrrad.

Am bequemsten sind Hop-on-Hop-off-Busse*, die in Glasgow – anders als in Edinburgh – durchaus Sinn machen, weil die Stadt weitläufiger ist. Es gibt Tickets wahlweise für ein oder zwei Tage und während der Gültigkeitsdauer kannst du so oft ein- und aussteigen, wie du willst. Natürlich kannst du für den Gesamtüberblick.auch erstmal eine volle Runde durch die Stadt drehen.


Weiterreise nach Edinburgh: Mit ScotRail kommst du innerhalb einer Stunde kostengünstig nach Edinburgh, wenn du die beiden größten schottischen Städte auf einer Reise verbinden möchtest.

Übernachten in Glasgow

Ich habe im Motel One an der Central Station übernachtet (unbezahlte Werbung) und war rundum zufrieden. Die Lage ist super, und der Standard in dem erst vor wenigen Jahren eröffneten Haus ebenfalls prima.

Mehr Artikel zu Schottland

6 Kommentare

  • Christian Ö.
    29. April 2024 at 10:41

    Sehr feiner Artikel! Ich habe selbst über Glasgow 2018 geschrieben und dein Beitrag hat gerade wieder so viele schöne Erinnerungen erweckt. 🙂

    Viele Grüße
    Christian

    Antwort
    • Elke
      29. April 2024 at 10:43

      Lieber Christian,
      vielen Dank für den Kommentar! Dann schaue ich mir heute Abend mal deinen Artikel an und bin gespannt, was dir besonders gut gefallen hat.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Julia
    29. April 2024 at 15:49

    Liebe Elke,
    toller Artikel zu Glasgow, den ich mir direkt mal auf Pinterest merken werde. Wir planen in diesem Sommer nämlich auch einen ausführlichen Schottland-Roadtrip. Ich sehe schon, du hast noch mehr Artikel dazu zu bieten, in denen ich sicher nochmal stöbern werde. Vielen Dank und liebe Grüße!
    Julia von MeinWeltbuch

    Antwort
    • Elke
      29. April 2024 at 21:31

      Liebe Julia,
      freut mich, wenn dir der Artikel gefällt :-). Schottland ist großartig, die Zeit ist zweimal viel zu schnell vergangen. Plant lieber ein paar Tage länger ein!
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Lena
    30. April 2024 at 15:55

    Ich liebe Glasgow! Und ich möchte sooo gerne wieder hin. Auf meiner Wunschliste steht noch das kinetische Figurentheater und der neue The Willow Tea Room.

    Antwort
    • Elke
      30. April 2024 at 21:47

      Liebe Lena,
      ja, Glasgow ist eine tolle Stadt! Im Tea Room bin ich gewesen, aber es gäbe noch viel zu entdecken. Hoffentlich geht’s für für dich bald wieder nach Glasgow!
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort

Kommentieren (deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner