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Die 7 spannendsten Stadtviertel in Singapur zwischen Little India und Chinatown

Citytrip Singapur: Gardens by the Bay – Supertrees

Kolonialcharme und Architekturikonen der Moderne, Multikultiflair und Hipsterszene – der südostasiatische Stadtstaat Singapur hat viele Gesichter. Reichlich grüne Fluchten außerdem: Wo sonst kannst du in einer Millionenstadt im Regenwald wandern, mit Orang Utans frühstücken und am Tropenstrand baden? Für viele ist Singapur eine der grünsten Städte der Welt. Die Welthauptstadt der Foodies ist Singapur sowieso. Schließlich kochen in der Multikulti-Metropole viele Völker. Hier erfährst du, was du beim Städtetrip nach Singapur nicht verpassen darfst, und lernst die spannendsten Stadtviertel in Singapur kennen. Mit Adressen zum Schlafen und Schlemmen und Ideen für Ausflüge zum Wandern und Baden in Singapur sowie den aktuellen Corona-Einreisebestimmungen für Singapur. Es lohnt sich übrigens, öfter mal vorbeizuschauen, denn Singapur erfindet sich ständig neu.

Singapur zwischen gestern und übermorgen und eine kleine Reise durch Asien

Die Stadt, die in den letzten 50 Jahren vom Slum Asiens zum internationalen Finanzzentrum aufstieg, galt lange vor allem als Asien für Einsteiger: sauber, sicher und ziemlich langweilig. Doch das Biedermann-Image hat man längst abgestreift. Kühne Architektur trifft heute auf eine coole Szene, Tradition auf Innovation. Und jenseits der Shopping-Tempel der Orchard Road warten die ethnischen Viertel auf Entdeckung. Chinatown und Little India stehen schon lange auf der Must-See-Liste der Besucher. Aber mindestens ebenso spannend sind Kampong Glam, Katong oder Tiong Baru, wo sich die internationale Expat-Szene in angesagten Lokalen tummelt. 

Und obwohl im Stadtstaat auf begrenztem Raum 5,5 Mio. Menschen leben, ist Singapur eine grüne Stadt. Morgens kannst du, begleitet von Makaken, den höchsten Berg Singapurs (Bukit Timah, 163 m) im tropischen Regenwald erklimmen. Den Nachmittag kannst du am Strand der vorgelagerten Insel Sentosa genießen – mit Blick auf Ozeanriesen, die am Horizont schaukeln. Und wenn Singapur auch als eine der teuersten Städte der Welt gilt – viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse sind kostenlos. 

Stadtviertel in Singapur: das Kolonialviertel

Am Singapore River steht Sir Stamford Raffles in Stein gemeißelt, der Vater Singapurs. Hier landete der britische Kolonialbeamte im Januar 1819, erkannte die strategische Bedeutung des malaiischen Fischerdorfs und legte den Grundstein für Singapurs Zukunft. Das Denkmal ist der perfekte Ausgangspunkt für einen Streifzug durch die koloniale Vergangenheit der Stadt, das einstige Stadtviertel der Europäer. Im National Museum kannst du mit allen Sinnen auf eine unterhaltsame Zeitreise durch die Stadtgeschichte gehen. Manchen Kolonialbau wie das alte Rathaus, heute National Gallery, oder das einstige Konvent Chijmes machte man mit Rooftopbars oder Chill-Zonen fit für die Gegenwart. 

Eine Ikone des alten Singapur: das Raffles Hotel, in dem Tropenschriftsteller und die Mächtigen der Welt logierten – nach einem Facelift wieder wunderschön. Ein Blick in die heiligen Hallen ist nur Übernachtung- oder Restaurantgästen gestattet. Ein Erlebnis, aber kein Schnäppchen. Der Signature-Cocktail Singapore Sling in der legendären Long Bar kostet 36 SGD, da ist der feudale High Tea im Vergleich (68 SGD) geradezu günstig. 

Direkt am Singapur River liegt eine weitere koloniale Schönheit: Das Fullerton Hotel war in den 1980er-Jahren noch das das General Post Office, wo ich auf Backpackertour durch Asien meine Poste-Restante-Briefe abholte. Der Singapore River dreht abends als Vergnügungsmeile so richtig auf und wird, gesäumt von Restaurants und Bars, zur Partyzone (Happy-Hour-Preise nutzen: Cocktails ab 10 SGD!). 

Stadtviertel in Singapur: Marina Bay und die Architekturikonen der Moderne

Der Merlion, ein Fabelwesen – halb Fisch, halb Löwe –, ist das Wahrzeichen der Stadt. Er blickt vom Kolonialviertel auf das Singapur des 21. Jahrhunderts, das dem Meer abgerungen wurde und ein neuer Magnet im Stadtbild ist: die Marina Bay mit kühnen Bauten internationaler Stararchitekten. 

Gigantisch ist der Blick aus 165 Metern Höhe vom Singapur Flyer, dem zweithöchsten Riesenrad der Welt, auf Singapurs Häusermeer, Hafen und Küsten. Bei gutem Wetter über die Stadtviertel in Singapur bis zu den indonesischen Inseln.

Citytrip Singapur: Riesenrad mit Hafen
Citytrip Singapur: Riesenrad mit Hafen

Ein weiterer Höhepunkt im Wortsinn: der Sky Park des Marina Bay Sands Hotels – das neue Wahrzeichen der Stadt, bekrönt von einem überdimensionalen Surfbrett mit dem wohl berühmtesten Swimmingpool der Welt. Ein Geniestreich des israelisch-kanadischen Architekten Mosche Safdie.

Den Eintritt zur Aussichtsplattform kannst du dir sparen, wenn du einen Tisch in der Skybar Cé LA VI buchst (Eintritt von 20 SGD, der gegen Speisen und Getränke einlösbar ist) – der Platz für gigantische Sonnenuntergänge mit Skyline-Blick. Ein weiteres Must-see: die Gardens by the Bay. Ein riesiger botanischer Garten (Eintritt frei) mit zwei Gewächshäusern der Superlative und den Supertrees, baumförmigen Stahlgerüsten mit vertikalen Gärten, die zum Skywalk einladen. Ein kostenloses Spektakel der Extraklasse: die Garden Rhapsody in der Supertree Grove, eine Choreografie aus Licht und Musik, nach Einbruch der Dunkelheit.

Stadtviertel in Singapur: Chinatown – Räucherstäbchen und Essstäbchen

Die einstige Anlaufstelle für chinesische Einwanderer ist heute quirlige Touristenattraktion. Aber das alte Chinatown kannst du immer noch finden: im Thian Hock Keng Temple zum Beispiel, dem ältesten Tempel des Viertels, wo wie eh und je Gläubige Räucherstäbchen für die Götter entzünden. Lauter und bunter: der neue Buddha Tooth Relic Temple mitten im Shoppingtrubel. Wer sich für die Geschichte des Viertels interessiert, sollte einen Besuch im preisgekrönten Chinatown Heritage Centre nicht versäumen. In einem mit viel Gefühl restaurierten Shophouse kannst du in den Alltag der frühen Einwanderer Singapurs eintauchen.

Wenn du ein bisschen Ruhe nach dem Rummel benötigst, kannst du im Tea Chapter (9 Neil Rd.) eine geruhsame Teatime mit klassischen chinesischen Tees zelebrieren. Hungrige werden in den Food Centern, die man hier Hawker Center nennt fündig. Zum Essen in Singapur gibt es einen eigenen Artikel. Abends lockt die Chinatown Food Street (Smith Street) mit Hawker Food  – von Char Kway Teow (gebratenen Nudeln) bis Sate-Spießen vom Grill unter freiem Himmel.

Stadtviertel in Singapur: Little India – Götter und Gewürze

Gesänge, scheppernde Gongs, gemurmelte Gebete – dreimal am Tag erwachen die Götterbilder während der Pooja im Sri Veeramakaliamman Temple zum Leben. Dann strömen die Gläubigen ins Heiligtum, um mit Opfergaben den Segen der Götter zu erbitten. Ein sinnlicher Einstieg in eines der faszinierendsten Stadtviertel in Singapur.

Zum Shoppen lockt die Little India Arcade, wo sich hölzerne Elefantengötter, Hennapasten, Blumenketten und Bollywood-DVDs stapeln. Gewürze gibt es im Tekka Center, wo du dich an den Hawker-Ständen auch durch die kulinarischen Verführungen Indiens snacken kann. Roti Prata (südindisches Fladenbrot) oder lieber Dosai (südindische Reispfannkuchen)? Alles günstig und köstlich. Oder du genießt im vegetarischen Lokal Komala Vilas (76–78 Serangoon Road), eine Institution seit 1947, das traditionelle Rice Meal vom Bananenblatt. Allein dafür lohnt sich die Reise nach Singapur!

Stadtviertel in Singapur: Very instagramable – Kampong Glam

Die Sultan Mosque mit ihren goldenen Kuppeln ist wie eh und je Mittelpunkt des Viertels, in dem traditionell die muslimisch-malaiische Bevölkerung zu Hause ist. Aber kaum ein Viertel hat sich in den letzten Jahren mehr gewandelt. Immer noch gibt es Traditionsgeschäfte, in denen Gläubige nach dem Moscheebesuch Gebetsteppiche und Batikstoffe erstehen. Heute mischen sich Pilger aus Indonesien und Malaysia aber mit Travellern, die vor Häuserwänden mit reichlich Streetart unermüdlich Selfies schießen. 

Du kannst auch bei orientalischen Parfümeuren in der Arab Street und Bussorah Street an exotischen Duftwässerchen schnuppern oder dich durch die Haji Lane mit ihren unzähligen hippen Shops, Bars und Cafés treiben lassen, wo abends die Partyszene abhängt. Unbedingt sehenswert: der ehemalige Sultanspalast, heute Sitz des Malay Heritage Centers. Hungrig? Spannender als die vielen austauschbaren Türken und Mexikaner ist ein Besuch bei Zam Zam (697–699 N Bridge Rd.), wo seit 1908 Murtabak – arabische Pfannkuchen mit Füllung – gebacken werden. Ein besonderes Erlebnis ist Kampong Glam während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Dann zelebrieren Gläubige hier das abendliche Fastenbrechen mit einem stimmungsvollen Nachtmarkt. Eines der faszinierendsten Stadtviertel in Singapur.

Stadtviertel in Singapur: Tiong Baru und Katong/Joo Chiat, die neuen Szeneviertel

Tiong Baru, in den 1920er-Jahren als Sozialsiedlung im Art-Deco-Stil erbaut, ist heute trendige Wohnadresse für Künstler und Kreative – ein Juwel in einer Stadt, wo Platz rar ist und die meisten Wohnhäuser an den Wolken kratzen. Herz eines der volkstümlichsten Stadtviertel in Singapur ist die Markthalle. Im Hawker Center darüber treffen sich Familien und Freundescliquen zum Essen. Beim Stadtteilspaziergang entdeckst du chinesische Nudelküchen neben veganen Szenecafés, den Tempel des Affengottes neben Kunstgalerien und dem Indie-Buchladen Books Actually, wo signierte Lyrikbände von Poeten aus der Nachbarschaft in den Regalen stehen und ein Gedichtautomat Poesiesüchtige auch nach Feierabend versorgt.

Die East Coast Road, die Hauptstraße der benachbarten Viertel Katong und Joo Chiat, lag – wie der Name verrät – einst am Meer, und wohlhabende Singapurer bauten hier ihre Häuser. Erfreulich viele davon entkamen den Abrissbirnen, die in den 1970er-Jahren in vielen Vierteln wüteten und traditionelle Architektur zerstörten. Heute werden die bunt getünchten Häuser Katongs, wahre Perlen im China-Barock, zu Höchstpreisen gehandelt.

Das Nebeneinander von Heiligtümern aller Ethnien – alt-malaiischen Kaffeehäusern und angesagten Bars, in denen eine junge Szene das Wochenende feiert –, macht den Charme der Viertel aus. Ein Pilgerziel für Anwohner und Besucher: 328 Katong Laksa (216 East Coast Road), wo du die Lieblingssuppe der Singapurer probieren kannst: Laksa, Nudelsuppe mit Kokosbrühe und Garnelen. Für mich eine der besten Suppenkreationen der Welt.

Grünes Singapur – zwischen Botanischem Garten und Pulau Ubin

Nach ein paar Tagen Pflastertreten durch die Stadtviertel von Singapur ist es Zeit für den ein oder anderen Ausflug ins Grüne. Der Botanische Garten (Eintritt frei, Orchideengarten 5 SGD) entfaltet morgens seinen besonderen Zauber. Dann wiegen sich Chinesen im Rentenalter zwischen tropischer Pflanzenpracht im Zeitlupentempo beim Tai Chi, um ihre Energie zum Fließen zu bringen. Und Expat-Frauen grüßen im Yoga-Outfit die Sonne, bevor sich die Schwüle des Tages entfaltet. Ein Highlight: die weltberühmte Orchideensammlung des Gartens. 

Zu den schönsten Tierparks der Welt gehört der Zoo von Singapur, der nebenbei auch ein botanischer Garten ist. Nicht verpassen: Besuche bei den asiatischen Elefanten und den Orang Utans, mit denen du auch frühstücken kannst. Ein besonderes Event: die Night Safari zu nachtaktiven Tieren. 

Die Insel Sentosa ist ein Familienparadies mit vielen (teuren) Attraktionen, aber die mit indonesischem Sand aufgeschütteten Strände sind kostenlos. Wenn du dein Handtuch nicht im Sand ausbreiten willst, kannst du im Beachclub Coastes am Siloso Beach Doppelliegen mieten. Am schönsten ist es beim Sunset, wenn Familien Sandburgen bauen und du bei Sundowner und Snacks den Containerschiffen am Horizont beim Schaukeln zuschauen kann.

Citytrip Singapur: Sentosa Island – Beachclub
Sentosa Island – Beachclub

Bukit Timah (Eintritt kostenlos) ist Naturreservat und das letzte Stück tropischer Regenwald auf der Insel mit schönen Wanderwegen und Affen, die in den Bäumen turnen. Ein Tagesausflug führt auf die vorgelagerte Insel Pulau Ubin (erreichbar per Boot ab Changi), die zur Zeitreise ins alte Singapur einlädt. Mit dem Fahrrad (Achtung: oft ohne Bremsen!) und zu Fuß kannst du das kleine Paradies mit seinen Kokosplantagen, Mangrovenwäldern und einem traditionellen Dorf erkunden.

Tipps für den Städtetrip nach Singapur oder den Stopover in Singapur

Einreise

Deutsche, Österreicher und Schweizer können für maximal 90 Tage visumfrei einreisen. 

Corona-Richtlinien

Gelockerte und neue Bedingungen im Rahmen der VTL und für die Beantragung eines Vaccinated Travel Pass (VTP) ab 19. Oktober:

Die notwendige vollständige Impfung (gilt zwei Wochen nach Erhalt der zweiten Dosis des Pfizer-BioNTech/Comirnaty-, Moderna-, AstraZeneca oder Johnson&Johnson-Impfstoffs) kann in jedem VTL-Land durchgeführt worden sein, nicht mehr wie bislang nur in Deutschland.
Inhaber des VTPs müssen sich anstatt in den bislang geltenden 21 Tagen fortan nur noch 14 Tage vor der Reise in einem der VTL-Länder aufgehalten haben.


Statt der Quarantäne unterziehen sich geimpfte Reisende im Rahmen der VTL insgesamt zwei COVID-19-PCR-Tests; dazu gehören ein PCR-Test innerhalb von 48 Stunden vor dem geplanten Abflug und ein PCR-Test bei der Ankunft in Singapur. Reisende bleiben an ihrem Unterkunftsort vorerst isoliert, bis das Testergebnis bei der Ankunft als negativ bestätigt wird. Die bislang zusätzlich erforderlichen PCR-Tests am dritten und siebten Tag des Aufenthalts sind nicht mehr erforderlich.
Ungeimpfte Kinder unter 12 Jahren dürfen fortan in Begleitung ihrer
geimpften Eltern mitreisen.

Weiterhin geltende Bedingungen der VTL

Geimpfte Reisende müssen mit bestimmten VTL-Nonstop-Flügen nach Singapur reisen.
Kurzzeitbesucher und Inhaber von Langzeit-Aufenthaltstiteln, die im Rahmen der VTL-Regelung nach Singapur reisen möchten, müssen zwischen 7 und 30 Tagen vor ihrer geplanten Einreise nach Singapur einen Vaccinated Travel Pass (VTP) beantragen.
Vor ihrer Ankunft in Singapur müssen Reisende eine Reiseversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Singapur-Dollar für COVID-19-bedingte medizinische Behandlungen und Krankenhauskosten in Singapur abschließen.
Während ihres gesamten Aufenthalts in Singapur müssen Reisende jederzeit über ihre angegebene E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer erreichbar sein, sich die Trace Together-App auf ihr Mobilgerät herunterladen und diese aktiviert lassen.

Die Vereinbarung der „Vaccinated Travel Lane“ basiert auf einem neuen Kategorisierungssystem der singapurischen Regierung. Insgesamt besteht es aus vier Kategorien, die als Grundlage für die allgemeinen Einreisebestimmungen nach Singapur dienen. Weitere Informationen zu den Einzelheiten des Systems finden Sie hier.

Im Verlauf der weiteren globalen Entwicklung der Lage wird Singapur seine Einreisebestimmungen in Übereinstimmung mit seinem Fahrplan zum Leben mit der Endemie weiter anpassen. Alle Änderungen der Einreisebestimmungen werden auf der SafeTravel-Website aktualisiert. Reisenden wird empfohlen, sich vor der Einreise nach Singapur auf der Website über die neuesten Bestimmungen für das betreffende Land oder die Region zu informieren.

Geld

Landeswährung ist der SGD (Singapore Dollar). 1 SGD = 0,63 € (Stand 09/21).

An den zahlreich vorhandenen ATMs kannst du mit Kreditkarte und PIN-Code, an machen Automaten auch mit der Maestro-Card Geld abheben (3–4 € Gebühr). Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet.

Kommunikation

Mandarin, Malaiisch, Tamil und Englisch sind die Amtssprachen Singapurs. Mit Englisch kannst du dich in der einstigen britischen Kolonie problemlos verständigen. Kostenloses WLAN ist fast überall verfügbar.

Klima

Rund ums Jahr ist es in Singapur schwülwarm bei Temperaturen um die 30 °C. In den Tropen ist immer mit einem Regenschauer zu rechnen. Die regenreichste Zeit: September bis März.

Verkehrsmittel

Airporttransfer: Am günstigsten fährst du vom Flughafen in die Stadt mit der MRT (ca. 1 Std., je nach Ziel ca. 1,50 SGD), aber auch Taxis kosten kein Vermögen (20 SGD beispielsweise zur Orchard Rd.).

MRT und Busse: Mit MRT (Mass Rapid Transport) und Bussen erreichst du jeden Winkel des Stadtgebiets. Bleibst du länger vor Ort, lohnt der Kauf einer EZ-Link-Card (5 SGD), die für alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzbar ist, mit Guthaben aufgeladen wird, jederzeit wieder aufgeladen werden kann. Einzelfahrten (ca. 1 SGD für die durchschnittliche Stadtfahrt) sind mit der EZ-Link-Card zudem vergünstigt. Für kürzere Aufenthalte sind Touristentageskarten eine Alternative (1 Tag 10 SGD/3 Tage 20 SGD plus 10 SGD Pfand, der nach Rückgabe der Karten zurückerstattet wird.). 

Taxis: Taxis fahren mit Taxameter (10–15 SGD für eine durchschnittliche Stadtfahrt).

Essen & TrinkenSingapur für Foodies

Eine kulinarische Reise durch Asien erwartet Besucher beim Streifzug durch die Stadtviertel in Singapur. Wie wär‘s mit chinesischer Nudelsuppe zum Frühstück, indischem Curry zu Mittag, malaiischen Süßigkeiten als Snack am Nachmittag und abends vielleicht Chili Crab (ab 40 SGD) eine Lieblingsspeise der Singapurer? Die günstige Alternative zum Restaurant sind Hawker Center, wo du dich ab ca. 3 SGD sattessen kannst. Alkoholische Getränke sind vergleichsweise teuer (Bier im Hawker Center 5,50 SGD, in Bars deutlich teurer). Es gibt aber günstige Happy-Hour-Angebote (Cocktails ab 10 SGD).

Unterkunft

Der Platz ist in Singapur begrenzt, entsprechend teuer sind Hotelzimmer. Wer Wert auf Komfort legt, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Andererseits ist das Angebot groß und mit ein bisschen Glück und rechtzeitiger Vorbuchung kannst du auch in der gehobenen Kategorie Schnäppchen machen, denn viele Hotels haben flexible Tagespreise. Es lohnt sich auch – wenn Singapur nur Zwischenstation ist – die Angebote der Airlines für einen Stopover in Singapur zu prüfen. Die günstigere Alternative sind Hostels (ab ca. 20 SGD/Bett im Schlafsaal).

Gut schlafen 

1. Adler Hostel (günstig) – Edel-Hostel mit schicken Gemeinschaftsflächen in Chinatown.

2. Kam Leng Hotel (günstig) – Retrocharme im Travellerviertel Jalan Besar für Sparsame. Die Zimmer sind schick, aber winzig, minimalistisch und meist ohne Fenster. 

4. Hotel Quincy (mittel) – Boutiquehotel mit superfreundlichem Service unweit der Orchard Road. Zum ÜF-Preis gibt es All-inclusive-Service: Snacks tagsüber, abends warmes Buffet und Drinks, Mini Bar sowie begrenzter Laundry-Service sind im Preis inklusive. Und der kleine Pool ist nach einem anstrengenden Reisetag ein Segen .

5. Hotel Indigo (mittel) – stylisches Boutique-Hotel im Szeneviertel Katong. Das Design der Zimmer spiegelt das Nostalgieambiente des Viertels wider und der Pool auf dem Dach ist der Hit. 

3. Holiday Inn Express Clarke Quay (mittel) – solider Komfort mit Schwimmbad mitten im Vergnügungsviertel am Singapore River. 



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4 Kommentare

  • Marike
    11. Oktober 2021 at 20:08

    Liebe Elke, es wird Zeit, daß ich mit Dir in Singapur um die Häuser ziehe und in die Lokale! Ich hab solchen Hunger 🙂 Danke für Deine Tipps für die Stadt und das Essen. Liebe Grüße!

    Antwort
    • Elke
      11. Oktober 2021 at 22:21

      Gern, liebe Marike! Lieber chinesisch oder indisch? Ich ziehe jederzeit mit dir durchs Singapurs Hawker Center!
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • travellingcarola
    11. Oktober 2021 at 20:52

    Singapur! Ich gehöre zu denjenigen, die die Stadt lieben – egal, ob sie als Asien für Einsteiger gilt oder nicht. Ich freue mich schon, wenn ich wieder durch Asien reisen kann. Ein Abstecher nach Singapur darf dabei auf keinen Fall fehlen. Danke für die schöne Zusammenstellung, die zum Träumen anregt.

    Herzliche Grüße
    Carola

    Antwort
    • Elke
      11. Oktober 2021 at 22:23

      Es geht mir genauso, liebe Carola! Ich freue mich auch auf die Rückkehr nach Asien. Und Singapur ist immer ein Highlight!
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort

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