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Korfu – eine olivengrüne Insel im Ionischen Meer

Kloster Vlacherna

Lange Sand-Kies-Strände, verschwiegene Felsbuchten, hübsche Badeorte für Individualisten und kristallklares Wasser – Strandurlauber kommen in Korfu, der nördlichsten der Ionischen Inseln, auf ihre Kosten. Aber die grüne Mittelmeerinsel hat mehr zu bieten als Beachlife. Hier erfährst du, was du beim Urlaub auf Korfu nicht verpassen darfst, und wo du am besten dein Urlaubsquartier aufschlägst.

Schroffe Berge und Olivenbäume – Korfus grünes Herz

Endlos windet sich Straße zum Gipfel des Pantokrators – mit 906 m die höchste Inselspitze – hinauf, wo ein einsamer Mönch über ein kleines Kloster wacht. Er genießt jeden Tag die grandiose Aussicht – übers blau glitzernde Ionische Meer zum griechischen Festland und bis nach Albanien. Karg und steinig ist die Gipfelregion, olivgrün das Land zu Füßen des Pantokrators: Zypressen, Pinien und vor allem Olivenbäume prägen den korfiotischen Norden. Die rund vier Millionen Olivenbäume, die die Venezianer vor 400–600 Jahren pflanzten, sind ergiebig wie eh und je und längst Nationalmonument.

Olivengrünes Korfu

„Die Oliven und nicht die Strände sind Korfus größter Schatz,“ davon ist Spyros Dafnis, momentan der erfolgreichste Olivenölproduzent der Insel, überzeugt. Der Jungunternehmer studierte Wirtschaft in Athen, als die Wirtschaftskrise kam. Glücklicherweise gab es Arbeit in der Ölmühle der Familie auf Korfu. Spyros setzte auf Klasse statt Masse und professionelles Marketing und der Erfolg gibt ihm Recht: Sein preisgekröntes Premium-Olivenöl The Governor veredelt so manche Speise in den besten Restaurants der Insel. Und Spyros steht für eine Generation junger Korfioten, die in ihrer Heimat kulinarisch und touristisch neue Akzente setzen. 

Korfu-Stadt Beach & the City 

Mit Korfu-Stadt, wo du dich hier und da wie in Bella Italia fühlen wirst, hat die olivengrüne Insel auch ein mediterranes Architekturjuwel zu bieten. Du kannst durch Gassen flanieren, die von vielen Herren in der Inselhauptstadt erzählen. Festungen, Kirchen, Klöster und Palazzi aus venezianischer, britischer und französischer Zeit bilden die edle Architekturkulisse fürs quirlige Alltagsleben.

Tagsüber, wenn Gäste von den Kreuzfahrtschiffen und Ausflügler aus den Badeorten sich durch die marmorgepflasterten Gassen drängen, kann es eng werden in der Altstadt. Neben dem architektonischen Gesamtensemble locken der riesige Gemüsemarkt, stylishe Shops, traditionelle Läden, Parks und jede Menge Bars und Restaurants. 

Am Spätnachmittag verschwinden die Tagesbesucher nach und nach und die Einheimischen haben ihre Stadt wieder fast für sich. Dann treffen sich Familien auf ein Schwätzchen und einen Eiskaffee in den Cafés unter schattigen Arkaden an der Flaniermeile Esplanade im Herzen der Stadt. Abends übernimmt die einheimische Jugend, die in den Bars an ihren Cocktails nippt und Lebenslust zelebriert.  

Kloster Vlacherna und Park Mon Repos

Ein Fotospot, den sich kaum ein Besucher entgehen lässt, liegt eine kurze Busfahrt (Endhaltestelle der Stadtbuslinie 2) außerhalb der Altstadt in Kanoni: Kloster Vlacherna, das von den einstigen Bewohnern längt verlassen auf einem Inselchen vor der Küste liegt. Zweifellos eine Fotoschönheit – wenn auch in der Einflugschneise des Flughafens.

Unterwegs lohnt ein Halt am Schloss Mon Repos inmitten eines riesigen Parks. Berühmt wurde es als Geburtsort des jüngst verstorbenen Duke of Edinburgh. Auf dem Küchentisch, so heißt es, erblickte er als Prinz Philipp von Griechenland und Dänemark am 10. Juni 1921 als jüngstes Kind von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg das Licht der Welt.

Archilleon – Sissis Paradies auf Korfu

Das besondere Flair der Inselhauptstadt bezirzte vor rund hundert Jahren schon die Royals aus dem kalten Mitteleuropa: Für kaiserlichen Glanz sorgte Sissi von Österreich, die auf Korfu vom stressigen Wiener Hofleben entspannte.

Sissi im Garten des Archilleions
Sissi im Garten des Archilleions

Ein paar Kilometer südlich der Inselhauptstadt ließ sie sich mit dem Archilleon ihr Mittelmeerschlösschen gestalten und benannte es nach dem griechischen Helden Archill, von dem sie schwärmte. Einen sterbenden Archill aus Marmor mit knackigem Po kannst du im Schlossgarten bewundern. Nach Sisis Tod erwarb Preußenkaiser Wilhelm II. das schicke Feriendomizil. 

Das Archilleon liegt auf dem Weg zum Badeort Benitses mit seinen langen Kieselstränden und komfortablen Strandhotels – ideal für alle, die Badeurlaub mit Abstechern ins Citylife kombinieren möchten.

Gut schlafen in Korfu-Stadt und Umgebung

Gehoben: Bella Venezia. Elegantes Stadthotel mit Belle-Epoque-Flair und vorzüglichem Service. Köstliches Frühstück im schattigen Garten. Das Mar Bella17 km südlich der Stadt, ist perfekt für Familien und alle, die sich rundum verwöhnen lassen möchten. Mit mehreren Restaurants, Rooftop-Bar und Spa. Der Hit: der aufgeschüttete Sandstrand mit Beachbar. Günstig: Das sympathische Familienhotel Bella Vista Beach in Benitses, 12 Kilometer südlich der Hauptstadt, ist perfekter Ausgangspunkt für die Inselerkundung. Super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mehr Griechenland bei Kekse & Koffer

Ingwerbier aus Korfu

Maria Chimarios strahlt. Kein Wunder – die Naturlimonade, die das Familienunternehmen Chimarios seit fast 100 Jahren produziert, verkauft sich besser als je zuvor. Tsitsibira, alkoholfreies Ingwerbier, ist eine korfiotische Spezialität. Sie kostet mehr als Coca Cola, aber die Bio-Limonade, die nur aus Wasser, Zitronensaft, Ingwer und wenig Zucker besteht, ist Kult. Der Absatz stieg in den letzten Jahren um 30 Prozent, seit ein paar Jahren exportiert das Unternehmen Marias Ginger Beer nach Athen. Wenn Coca Cola mit einem Übernahmeangebot vor der Tür stände – würde Maria verkaufen? Die Patronin schüttelt energisch den Kopf. „Nie und nimmer. Unser Ingwerbier bleibt korfiotisch!“ 

PélekasTraumblicke und Traumstrände

Ein Stück Griechenland wie aus dem Bilderbuch: Farbenfroh getünchte venezianische Häuser, verwinkelte Gassen, kleine Bars rund um den Hauptplatz – viel authentisches Inselleben. Pélekas, das sich an der zentralen Westküste zwischen Olivenbäumen und Zypressen versteckt, entdeckten Backpacker bereits in den 1980er-Jahren. Doch weil das 500-Einwohner-Dorf nicht am Wasser liegt, bestimmen hier immer noch Einheimische und nicht Touristen den Alltagsrhythmus.

Dorfidylle in Pelekas
Dorfidylle in Pelekas

Ein idealer Standort für einen Badeurlaub ist es trotzdem – schließlich gehören zur Gemeinde einige der beliebtesten Inselstrände: am breiten, goldgelben und feinsandigen Glyfada Beach aalen sich im Sommer die Sonnenanbeter dicht an dicht, am Pélekas Beach tummeln sich besonders gern Familien. Etwas abgelegener und fast noch ein Geheimtipp: der feinsandige Mirtiótissa Beach, ein inoffizieller FKK-Strand, der sich unter einer steilen Felswand ganz in der Nähe des weltabgeschiedenen gleichnamigen Klosters duckt. Abends trifft man sich oberhalb von Pélekas am Aussichtspunkt Kaiser’s Throne, einem der schönsten Sunsetspots der Insel, wo schon Wilhelm II. einen wahren Kaiserblick über die zerklüftete Küste genoss.

Myrtiotissa Beach bei Pelekas
Myrtiotissa Beach bei Pelekas

Ein Besuchermagnet für Gläubige und Sammler von traumhaften Landschaften: das Kloster auf einer Halbinsel inmitten einer dramatischen Küstenlandschaft mit vielen kleinen Buchten.

Gut Schlafen

Günstig: Ein solides Badehotel am Strand von Glyfada: Glyfada Beach Hotel. Flair: Im Pelecas Country Club (außerhalb von Pélekas, ) wird der Traum vom Landleben wahr. Nikos Velianitis renovierte das Sommerhaus seiner Familie aus dem 18. Jh. behutsam und mit viel Stilgefühl. Die Zimmer und Suiten verteilen sich im riesigen Garten mit Pool.

Buchten und Berge – der wilde Nordosten

Entlang der Nordostküste windet sich die Straße in endlosen Kurven auf und ab durch Bergdörfer und hinab zu vielen kleinen Buchten. In kleinen Badeorten ist die Atmosphäre zwischen Strand, Tavernen und kleinen Pensionen seit eh und je sehr entspannt.

Aber auch lange Sandstrände findet man entlang der korfiotischen Nordküste: in der sympathischen Hafenstadt Kassiopi beispielsweise, wo schon in römischer Zeit Schiffe ankerten. Zu Füßen einer romantisch verfallenen venezianischen Burg schmiegt sich der Ort in eine Bucht. Im Hafen schaukeln heute kaum noch Fischerboote, sondern Ausflugsboote und Jachten, aber beschaulich und familiär ist Kassiópi mit seinen vielen kleinen Privatpensionen geblieben.  

Wanderbares Korfu

Korfu, das nicht weit vom italienischen Stiefel liegt, ist landschaftlich viel lieblicher als die griechischen Inseln der Ägäis. Und die Ölbäume sind perfekte Schattenspender. Ideal für Aktivurlauber also, die die Touristiker seit ein paar Jahren umwerben. Kein Wunder, sie kommen vor allem im Frühjahr und Herbst und verlängern die Urlaubssaison deutlich. Der Corfu Trail – ein Weitwanderweg von 200 km Länge, der einzigartig auf den griechischen Inseln ist – macht Korfu zum Wanderparadies. Er durchquert die Insel von Süd nach Nord – auf Bauernpfaden, Dorfstraßen, Gebirgspässen und führt zu Kastellen, Bergdörfern und Klöstern. 

Wenn du es einsamer magst, erkundest du auf Spaziergängen die kleinen Badebuchten der Umgebung, wo nur wenige Badehandtücher auf dem Kies Platz finden oder Urlauber sich gleich auf den Felsen sonnen. Mit dem Fahrrad oder Mietwagen kannst du benachbarte Buchten erkunden, zu denen Stichstraßen führen: Kalámi, wo du im kristallklaren Wasser schnorcheln kannst, die Feinschmeckerbucht Agni mit ihren urigen Tavernen oder der kleine Fischerort Kouloura mit seinen bunten Booten. 

Bucht von Agni
Bucht von Agni

Gut schlafen

Gehoben: Direkt am ruhigen Avlaki Beach bietet das Bella Mare neben ungestörten Badefreueden komfortable Studios und einen herrlichen Pool. Mittel: Mitten im Ort liegen die Apartments Solaris mit geräumigen Studios und Apartements sowie zwei Pools.  

Bergdorf Old Perithia

Schmetterlinge und Bienen flattern und surren durchs Blütenmeer entlang der Pfade durchs Dorf Old Perithia, das sich im Schatten des Pantokrators duckt. Bis zu 1500 Menschen fanden im abgeschiedenen Bergland einst Schutz vor Piraten. Aber schon vor Jahrzehnten verließen die Bauern die abgelegene Heimat und Perithia verfiel – bis man es mit EU-Mitteln wiederbelebte und die venezianischen Häuser und Kirchen teilweise restaurierte.

Vor allem im Sommer leben hier inzwischen wieder eine Handvoll Leute und aus mehreren Tavernen duftet es mittags nach authentisch korfiotischer Landküche. Als Ausflugsziel zum Schlemmen und Wandern schätzen auch Einheimische Old Perithia. Und wer fern von den Badestränden ein paar Tage in ländlicher Idylle entspannen möchte, findet Unterschlupf in einem Boutiquehotel.

Lieblingstavernen

  • Die reine Idylle: Seit mehr als einem Jahrhundert speisen glückliche Gäste in Nikolas Taverna in Agni bei Kassiopi, die sich in der kleinen Bucht im Nordosten der Insel versteckt. 
  • Allein der köstlichen korfiotischen Küche wegen lohnt die kurvige Fahrt ins restaurierte Bergdorf Old Perithia. In der Taverne Foros lassen sich auch Einheimische die Inselklassiker Pastitsada, Kaninchen-Stifado oder Lamm in Zitronensauce schmecken.
  • Was dem Vater ins Netz geht, servieren die gastfreundlichen Söhne in der Familientaverne Graziella in Arillas. Magisch: der Blick von der Terrasse bei Sonnenuntergang.
  • Nicht nur zum Sonnenuntergang lohnt ein Besucht in der Taverne Sunset (Krini). Zahlreiche Wanderer kommen wegen des einzigartigen Küstenblicks oder der köstlichen Artischocken-Pie.
  • Direkt am Wasser mit Hafenblick serviert die schnörkellose Taverne Limnopula (Petretí) im Inselsüden Fangfrisches aus dem Meer.
  • Etwas teuer, aber auch etwas sophistizierter ist die Fischküche von Spiros Karidis  in Boukarí, die vor allem am Wochenende die Hauptstädter in den Inselsüden lockt.

ArillasFavorit der Aktivurlauber und Esoteriker

Ein paar Yogis, die morgens am Strand die Sonne grüßen, Meditierende im Lotussitz zum Sonnenuntergang – in Arillas ein alltäglicher Anblick. Der 450-Seelen-Ort an der Nordwestküste, hinter den korfiotischen Bergen, ist seit Jahren das Esoterik-Mekka der Insel mit drei Zentren (z.B. Alexis-Sorbas-Zentrum, www.alexiszorbas.com), in denen du fernöstliche Entspannungstechniken und mehr erlernen kannst.

Aber auch Badegäste kommen auf ihre Kosten: Der 2,5 km lange, sanft abfallende Sandstrand ist perfekt zum Sonnen(baden), Spazierengehen oder Joggen und außerhalb der Saison fast menschenleer. Außerdem wählen immer mehr Aktivurlauber, die den grünen Norden mit dem Mountainbike oder Wanderschuhen erkunden wollen, Arillas als Standort. Durch Olivenhaine führen Wanderpfade beispielsweise zur Nachbarbucht Agios Stefanos oder in den Bergort Afionas mit Traumblicken über die Küste.

Corfu Beer: Craft Beer made in Corfu
Corfu Beer: Craft Beer made in Corfu

Craft Beer aus Korfu

Nach dem Kraftakt lockt ein Besuch in der Craft-Beer-Brauerei Corfu Beer am Ortsrand von Arillas, wo Spiros Kouladis (Führungen und Bierproben auf Anfrage) seit ein paar Jahren sieben hochgelobte Biere braut, die perfekt zur würzigen Korfu-Küche passen. „Die Griechenland-Krise war unsere Chance“, erzählt der Bierbrauer. „Wir mussten uns neu erfinden.“ Der Marketingspezialist machte 2006, lange vor dem internationalen Siegeszug des Craft Beers, seine Liebe zu gutem Bier zum Beruf und braut heute in seiner Brauerei Bierspezialitäten vom Weißbier bis zum Ale. Spiros sieht sich als Teil einer Bewegung, die mit regionalen Produkten und frischen Ideen an einem neuen Image für das Warmwasserziel Korfu bastelt.

Gut schlafen

Mittel bis gehoben: Das Boutiquehotel Horizon punktet mit 15 großzügigen Zimmern (z.T. mit Dachterrasse), Pool, Strandliegen, sehr persönlichem Service und guter Küche.

Boukarí und der stille Süden

Unspektakulär, aber wunderbar entspannend: Landschaftlich ist der flache Süden Korfus weniger dramatisch als der gebirgige Norden, dafür finden Individualreisende Ruhe und viel korfiotisches Flair. Ein guter Standort für ein paar Urlaubstage ist Boukarí mit seinem Kieselstrand, kleinem Fischerhafen und vorzüglichen Fischtavernen. Fans von frischem Fisch können aber auch ins 3 km entfernte Petrití spazieren, wo sie im geschäftigen Fischerhafen morgens beim Löschen des Fangs zuschauen können, der abends in den unprätentiösen kleinen Lokalen am Wasser auf dem Grill liegt. 

Fischhafen von Petriti
Fischhafen von Petriti

Für Ausflüge ins Umland ist ein Mietwagen nützlich. Wer eine Alternative zum schmalen Strand von Boukarí sucht, ist mit dem Auto schnell in Agios Georgios an der Südostküste, das vor allem mit seinem langen Sandstrand punktet. Naturliebhaber finden an der Kirission-Lagune Spazierwege und Gelegenheit zum Birdwatching. Und auf dem Weg zurück nach Boukarí kannst du auf einen Kaffee in Chlomos, einem der schönsten Bergdörfer Korfus, einkehren. 

Gut schlafen

Günstig: Sofia Appartements, eine Apartementanlage unweit des Kieselstrands unter deutsch-griechischer Leitung. Ein Traum ist der Garten mit Olivenbäumen und großem Pool. 

Infokasten

Anreise 

Flugreisende fliegen von zahlreichen deutschen Städten nach Korfu.

Unterwegs 

Wenn du in Korfu-Stadt und Umgebung wohnst, kannst du mit dem Linienbus günstig die Insel erkunden. Wenn du abgelegene Strandbuchten oder Bergdörfer erkunden möchtest, bist du mit dem Mietwagen flexibler.

Essen & Trinken

Ein beliebter Start in den Tag: sahniger griechischer Joghurt mit Früchten, süße Teilchen oder Kuchen. Mittags und abends stillt Grillfleisch kostengünstig den Hunger. Frischer Fisch hat seinen Preis. Unbedingt probieren: den Inselklassiker Pastitsada (Hähnchen mit Nudeln in würziger Sauce) oder köstliche Eintöpfe mit Lammfleisch oder Kaninchen. Ein vegetarischer Klassiker zum Lunch: Griechischer Salat. 

Zum Essen schmeckt neben frischen Weißweinen vor allem Corfu Beer. Premium-Produkt der kleinen Craft-Beer-Brauerei bei Arillas ist das Ionian Epos, das besonders zu süßen Aromen passt. Eine alkoholfreie Inselspezialität: Tsitsibirra (Ingwerbier), eine erfrischende Bio-Zitronenlimonade mit leichtem Ingwergeschmack, die seit Generationen auf der Insel produziert wird.

Reisezeit

Ideal sind die Monate Mai/Juni und September/Oktober, wenn die Temperaturen in der Regel angenehm sind und ein Bad im Meer keiner Mutprobe gleichkommt. Im Sommer ist es sehr heiß und die Insel überfüllt.

Unterkunft

Neben zahlreichen Badehotels in allen Preisklassen, die man in der Regel am günstigsten pauschal bucht, gibt es viele günstige Apartmentanlagen und familiengeführte Pensionen. Und neuerdings lädt das ein oder andere Boutiquehotel – stilvolle und komfortable Alternativen für Individualisten – zum „Schöner Wohnen“ ein..

Info

www.visitgreece.gr

Reiseführer

Hans-Peter Siebenhaar, Korfu, 2019. Mit vielen Wanderungen.

Offenlegung: Visit Greece unterstützte meine Recherchereise mit Übernahem der Kosten für Flug, Mietwagen und Hotelübernachtungen. An das Sponsoring waren keinerlei Bedingungen geknüpft.

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  • Inselhüpfen zwischen Sifnos, Serifos und Folegandros
  • Milos – eine stille Kykladenschönheit

2 Kommentare

  • Ines von Viermal Fernweh
    1. Juni 2021 at 22:22

    Ach wie schön, Korfu. 🙂 Danke fürs Mitnehmen, so konnte ich in Erinnerungen schwelgen, denn vor einer halben Ewigkeit habe ich auf Korfu gewohnt. Boukari war einer meiner Lieblingsplätze und die Altstadt von Korfu-Stadt. Es ist so schön, sich hier in den Gassen zu verlieren.
    Liebe Grüße, Ines

    Antwort
    • Elke
      1. Juni 2021 at 22:38

      Liebe Ines,
      ja, Korfu hat ein paar ganz besondere Plätze. Schön, dass ich dich ein bisschen in deine Vergangenheit entführen konnte!
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort

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