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Reiseziele / Europa / Griechenland

Saronische Inseln: Hydra, Spetses, Poros und Ägina

Saronische Inseln: Blick auf den Hafen von Hydra

„Hydra ragt aus dem Meer wie ein riesiger Laib versteinertes Brot.“

Henry Miller

Vor den Toren Athens sonnen sich die Saronischen Inseln in der Ägäis. Hydra, die berühmteste, ist autofrei und ziemlich angesagt. Im Sommer sollen hier die Jachten von Promis und reichen Athenern Rumpf an Rumpf liegen und eine schicke junge Hauptstadtszene am Wochenende zum Partymachen anreisen. Mitte Mai genieße ich paradiesische Ruhe. Auch Hydras Nachbarinseln Poros, Spetses und Ägina lohnen einen Besuch und gefallen allen, die viel Griechenlandflair ohne Bettenburgen suchen. Perfekt sind die Inseln, die von Athen mit der Fähre in wenigen Stunden zu erreichen sind, zum Inselhüpfen.

Saronische Inseln: Hydra, die Künstlerinsel

Kahl und felsgrau brütet Hydra in der Sonne. Auf den ersten Blick eine schroffe, unnahbare Insel, wenn du dich mit der Fähre näherst. Doch dann kommt der quirlige Hafen in Sicht, wo Segeljachten, Fischerboote und wendige Wassertaxis schaukeln. Dahinter ragt der Ort wie ein Amphitheater auf. Unten die stolzen Kapitänshäuser, über denen sich weiße Würfelhäuser stapeln.

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Inselhüpfen Saronische Inseln: Annäherung an Hydra

Am Kai warten Esel und Mulis, Hydras Packesel, auf Kundschaft. Sie transportieren das Gepäck der Neuankömmlinge auf der autofreien Insel. In den Cafés am Hafen mischen sich Einheimische, Segler und Urlauber. Und wahrscheinlich ein paar Fans wie ich. Denn ich gestehe, der melancholische Kanadier mit der rauen Stimme ist der Grund, warum ich hier gelandet bin.


Leonard Cohen auf Hydra

1960 strandete ein armer Poet namens Leonard Cohen, der erst sechs Jahre später sein erstes Album veröffentlichen sollte, auf der Insel. Er verliebte sich in das Licht der Ägäis und eine junge Norwegerin namens Marianne, mit der er glückliche Jahre auf Hydra verbrachte. Jahre später machte er sie mit seinem Abschiedslied „So long, Marianne“ unsterblich. Einen anderen Welterfolg – „Bird on the Wire“ – soll er geschrieben haben, als in den späten 1960er-Jahren die erste Telefonleitung auf Hydra verlegt wurde. Vielleicht auch nur eine Legende.

Viele Sommer verbrachte Cohen auf Hydra. Seltener wurden die Besuche, als aus dem armen Poeten ein Weltstar geworden war. Das bescheidene Haus, das er für ein Handvoll Dollar gekauft hatte, behielt er. Es ist auch nach seinem Tod 2016 noch in Familienbesitz. Am besten lässt du es dir von einem Einheimischen zeigen, denn es gibt keine Straßennamen auf Hydra und kein Schild am Haus. 

„Like a bird on the wire,

Like a drunk in a midnight choir,

I have tried, in my way, to be free.“

Leonard Cohen
Hydra: Bar mit Meerblick

Was ist sonst von Leonhard Cohen auf Hydra geblieben? Aus der ein oder anderen Bar wehen abends seine Lieder, das kommt gut an, denn ich bin nicht der einzige Fan auf der Insel. Und zum 80. Geburtstag widmete man ihm eine Bank über der Bucht zwischen Hydra-Stadt und dem Nachbarort Kamini. Dort soll er gern gesessen und aufs Meer geschaut haben. Die Bank ist so hässlich, dass ich vergesse, sie zu fotografieren. Ich bleibe trotzdem eine ganze Weile sitzen. So long, Leonard.

Alles wie immer auf Hydra

Erste PR-Managerin Hydras wurde 1957 bereits Sophia Loren, die auf der Insel „Der Knabe auf dem Delphin“ eine Schwammtaucherin spielte. Der Film-Diva folgten Maler wie Marc Chagall, Literaten wie Henry Miller. „Eigentlich hat sich seitdem gar nicht so viel verändert“, beteuert die zweite Bürgermeisterin Loukia Loulou. Ihr Schreibtisch steht im eleganten Stadtmuseum direkt am Hafen. Und ein Museum ist eigentlich die ganze Insel – wenn auch ein lebendiges. 

Katzen räkeln sich in der Morgensonne, Hausfrauen tragen gemächlich ihre Einkäufe über unzählige Treppenstufen nach Hause, während Geschäftsleute in der Pirate Bar am Hafen beim Kaffee sitzen und palavern. Keine Autos, keine Motorräder, nicht einmal Fahrräder stören die Ruhe. Das hat man vor Jahrzehnten so beschlossen. Einzige Ausnahmen: Müllabfuhr, Ambulanz und Feuerwehr sind motorisiert. Hydra eroberst du zu Fuß, mit dem Maultier oder vom Meer aus mit dem Taxiboot.

Maultiere sind die Packtiere auf der autofreien Insel Hydra
Maultiere auf Hydra

Tabu sind auf der 2000-Einwohner-Insel auch Satellitenschüsseln oder Plastikstühle, leider auch Sonnenkollektoren. Klimaanlagen müssen versteckt werden, ein einziges Hotel hat einen Pool und gebaut wird im traditionellen Stil mit Türen und Fenstern aus Holz. Das sichert Hydra ein Alleinstellungsmerkmal unter den griechischen Inseln. Hektik ist hier ein Fremdwort. 

Die besten Bars von Hydra

Eine Legende seit 1976: The Pirate Bar. Ein Treff für Touristen und Einheimische direkt am Hafen. Morgens trifft man sich zum Frühstück, später zum Lunch, nach 17 Uhr schließt die Küche und die Cocktailkarte wird ausgehängt.

Beach Bar Hydronetta. Unterhalb des Sunset Restaurants klammert sich die kleine Bar mit traumhaftem Meerblick an die Felsen. Tagsüber mit beliebtem Badeplatz, abends der Platz für den Sundowner. 

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Beach Bar Hydronetta auf Hydra

Das Amalour (zwei Minuten vom Hafen entfernt) ist berühmt für großartige Daiquiris und gute Musik. Zwischendurch auch immer mal wieder Leonhard Cohen.

Was tun auf Hydra?

An den Sommerwochenenden kommen viele Athener, erzählen die Einheimischen. In der Vorsaison genieße ich die Ruhe und herrliches Badewetter. Weil die Insel keine Großhotels hat, bleiben jedoch die Massen aus, die man nie gewollt hat. Hier tummeln sich vor allem Besucher, die griechische Lebensart suchen und lieber das Kloster des Propheten Elias erwandern, wo noch zwei Mönche in der Bergeinsamkeit leben, als am Strand in der Sonnen zu braten.

Baden in der kristallklaren Ägais ist aber problemlos möglich: an Felsbadeplätzen, Stränden wie Kamini oder Vrollos, die du zu Fuß erreichst. Einsame Buchten kannst du im Sommer mit Picknickkorb und Taxiboot ansteuerst. Dafür bin ich zu früh dran. Kein Problem, eigentlich könnte ich den ganzen Tag einfach irgendwo sitzen und aufs Meer schauen.


Übernachten auf Hydra

  • Ein stilvolles Boutique-Hotel in einer ehemaligen Schwammfabrik: Das Bratsera bietet Zimmer mit Charakter, einen Garten mit dem einzigen Pool der Insel, in dem Oleanderbüsche Farbtupfer setzen, und ein vorzügliches Restaurant – nur 2 Minuten vom Hafen entfernt, trotzdem absolut ruhig.
  • Die acht hellen, großzügigen Studios des Hydra sind vom Feinsten und haben Traumblick über Stadt und Hafen.
  • Zentraler geht’s nicht: 1934 eröffnet das Sophia in vorderster Front am Hafen als erstes Hotel der Insel und ist wieder bestens in Schuss. Nur sechs Zimmer mit kleinen Balkons mit 1a-Hafenblick. 

Inselhüpfen Saronische Inseln

Inselhüpfen Saronische Inseln: Fähre nach Ägina
Inselhüpfen Saronische Inseln: Fähre nach Ägina

Von Piräus besteht Fährverkehr zu allen Insel mit konventionellen Fähren und Hochgeschwindigkeitsfähren. Aber du kannst nicht von allen Inseln sämtliche Nachbarinseln erreichen. Idealerweise beginnst du in Hydra und reist von dort weiter nach Spetses, gefolgt von Poros und Ägina.

Saronische Inseln: Spetses – die grüne Glamour-Insel  

Weiße Häuser ziehen sich vom Old Harbour, wo nicht nur Jachten ankern, sondern auch noch Boote gebaut werden, bis nach Kounoupitsa mit seinen schönen Restaurants am Wasser. In den Bars am Wasser spielt sich abends das bescheidene Nachleben ab. Mittendrin der Dapia-Hafen – das eigentliche Zentrum von Spetses-Stadt –, wo die Fähren anlegen und Wassertaxis auf Kunden warten. Stolze Villen erzählen Inselgeschichte: Zum Beispiel das Haus der Bouboulina – Buisinessfrau des frühen 19. Jahrhunderts, einzige Admiralin der griechischen Geschichte und Heldin der Geschichtsbücher –, heute ein stilvolles Museum. 

Inselhüpfen auf den Saronischen Inseln: Hotel Poseidonian auf Spetses
Inselhüpfen auf den Saronischen Inseln: Hotel Poseidonian auf Spetses

Hotel Poseidonion und der reiche Mann von Spetses 

Einen Katzensprung entfernt liegt die einstige Villa des zweiten Inselhelden: Sotiriou Anargyriou, der Ende des 19. Jahrhunderts bettelarm seine Insel verließ, um Jahre später als schwerreicher Tabakmogul aus Amerika zurückzukehren und der Insel seinen Stempel aufzudrücken. Er forstete die kahle Insel wieder auf, sodass heute unzählige Pinien Schatten spenden, und schuf Arbeitsplätze durch ein Internat für reiche Athener.

Doch sein Meisterstück war das Hotel Poseidonion – ein Stück Côte d’Azur in der Ägäis und viel mehr als nur eine Luxusherberge. 1914 eröffnete die Belle-Epoque-Perle, wo sich schon bald Hochadel und Jetset trafen, bevor es für viele Jahre in Dornröschenschlaf fiel. Nach mehrjähriger Restaurierung ist das Poseidonian seit 2009 wieder eine Perle und gesellschaftliches Zentrum des Insellebens. 


Orte und Landschaft auf Spetses

Old Harbour ist der Ort zum Flanieren und Ausgehen. Ein nettes Lokal für Abendessen ist das Tarsanas, das einer Fischerfamilie gehört. So kommt der Fisch garantiert frisch auf den Tisch. Und auch das Ambiente direkt am Wasser stimmt. Zum Abhängen am Abend ist die Bar Spetsa am Stadtstrand Agios Mamas eine gute Adresse mit Musik der 1960er- und 1970er-Jahre. Eine Institution auf der Insel. Der kleine Ort Kounoupitsa ist bekannt für schöne Strände und nette Strandtavernen wie das Patralis mit tollem Seafood von Hummer-Spaghetti bis Tintenfisch in Ouzo.

Der Rest der Insel ist Landschaft pur und eine grandiose Küste säumt die grüne Insel. Für die Inselrumrundung solltest du dir Zeit nehmen, denn es gibt eine ganze Reihe von herrlichen Stränden, an denen du in Vor- und Nachsaison deine Ruhe hast.

Die schönsten Strände auf Spetses

  • Kaiki Langer Kieselstrand am Rande von Kounoupitsa – gut erreichbar, mit perfekter Infrastruktur.
  • Ligonetas Idyllischer kleiner Naturstrand
  • Vrellos Von Pinien beschatteter Kieselstrand im Nordwesten der Insel. Sonnenliegen und stylische Beachbar. Ein Sommernachtstraum – wenn man Partystimmung und Loungemusik mag.
  • Zogeria Am Lieblingsstrand der jungen Einheimischen mischen sich Sand und Kiesel. Pinien und eine schneeweiße Kapelle sorgen für eine stimmungsvolle Badekulisse. Sonnenliegen und Beach-Bar. 
  • Agia Marina Populärer, feinkieseliger, von Pinien und Zypressen eingerahmter Strand nordwestlich des Old Harbour. Sonnenliegen. Wassersport und mehrere Tavernen. 

Übernachten auf Spetses

  • Im Grand Hotel Poseidonian, das 2014 seinen 100. Geburtstag feierte, residierst du mit dem Flair der Belle Epoque. Behutsam renovierte Zimmer, eine elegante Bibliothek, zwei vorzügliche Restaurants mit Veranda und Meerblick, Pool im Garten – stilvoller kann man auf der Insel nicht wohnen. Unbedingt Zimmer mit Meerblick buchen, denn der Sonnenaufgang vom Bett aus ist ein Traum!
  • Die dunkel möblierten Zimmer könnten einen Frischekick vertragen, ansonsten ist das Hotel Spetses in Kounoupitsa, das einzige Inselhotel direkt am Strand, gut in Schuss. 
  • Eine günstige Alternative: Farbenfroh wie die Zimmer ist der Garten der Villa Marina mit seinem Blumenmeer. Das Frühstück bereiten sich die Gäste in der Gemeinschaftsküche zu. Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Saronische Inseln: Poros – die Familieninsel

Wie die Ränge eines Amphitheaters ziehen sich die weißgekalkten Häuser von Poros-Stadt hügelaufwärts. Zu Füßen der Altstadt liegt der langgezogene Hafen mit Cafés und Tavernen. Von hier blickst du direkt auf die Berge des Peloponnes, den nur ein etwa 300 Meter breiter Kanal von Poros trennt.

Fehlt Poros auch die besondere Aura von Spetses und Hydra, so punktet die kleine Insel durch eine solide Infrastruktur für Familien, die die schönen Strände wie Love Bay oder Russian Bay im Inselwesten und den kleinen Badeort Askeli Beach mit seinem langen Sandstrand im Osten schätzen. Landschaftlich besonders schön: der Monastiri Beach unterhalb des sehenswerten Klosters Zoodochos Pigis

Übernachten auf Poros

  • Das Sirene Blue Resort in Monastiri ist ein Boutiquehotel mit stylishem Ambiente und Privatstrand. Allerdings etwas ab vom Schuss.
  • Die Studios des Elona Bed & Pool am Askeli Beach sind hell und freundlich, ein Traum der schattige Garten mit Olivenbäumen und großem Pool.
  • Die Zimmer im The Seven Brothers in Poros-Town sind hell und freundlich, die Lage im Herzen der Stadt ideal für Nachtschwärmer. 

Saronische Inseln: Ägina – Wochenendziel der Athener

Ägina liegt der Küste Attikas am nächsten und ist beliebtes Wochenendziel der Athener. Der internationale Tourismus spielt auf der Insel, die mehr Kulturhighlights als die Nachbarinsel zusammen bietet, noch eine Nebenrolle. Zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars liegen in Ägina-Stadt, der quirligen Inselhauptstadt, die auch die erste Hauptstadt des modernen Griechenland war.

Ein kleines Schmuckstück: der Fischerort Perdika mit seinen zahlreichen Fischtavernen – Ausgangspunkt für die Fahrt zur unbewohnten Insel Moni mit Sandstrand und kristallklarem Wasser.

Hoch über der Küste thronen zwischen Pinienwäldern die Säulen des Heiligtums der Nymphe Aféa – eine prächtige Erinnerung an die griechische Antike. Von hier reicht der Blick weit über die blaue Ägäis bis zum Hafen von Piräus – ein Ort, an dem sich Kultur und Natur aufs Schönste vereinen. Nicht weit davon liegen das alte Kloster Àgios Nektàrios mit einer monumentalen Wallfahrtskirche für den letzten Heiligen der orthodoxen Kirche und die alte Hauptstadt Paleochóra, wo die Überreste von einst mehr als 300 byzantinischen Kirchen zum Kulturspaziergang locken.

Ein Verkaufsschlager wie eh und je und das schönste Inselsouvenir: Ägina-Pistazien, von denen Feinschmecker schwärmen. 

Übernachten auf Ägina

  • Hotel Rastoni in Ägina-Stadt bietet zwölf geschmackvoll möblierte Zimmer und einen schönen Garten zwischen Stadt und Strand. 
  • Die Zimmer mit Balkons (meist mit Meerblick) im Hotel Panorama in Agia Maria sind freundlich, der große Pluspunkt des Hotels aber ist die Lage direkt am Meer mit privatem Badeplatz auf den Felsen. 
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Badeplatz am Hotel Panorama in Agia Maria

Infokasten Saronische Inseln

Anreise 

Flugreisende fliegen von zahlreichen deutschen Städten nach Athen. Vom Flughafen fährt der Bus X96 zum Hafen von Piräus in etwa 90 Minuten. Von Piräus nach Hydra setzt mehrmals täglich eine Fähre über, die zwei Stunden unterwegs ist. 

Unterwegs auf den Inseln

Hydra ist autofrei, du bewegt dich auf dem Esel, per Wassertaxi oder zu Fuß. Auf Spetses bedienen in der Saison Busse und kleine Wasserbusse mehrmals am Tag die wichtigsten Strände. Wer es eilig hat, nimmt das Wassertaxi, Romantiker fahren mit der Pferdekutsche Sportliche mit dem Fahrrad. Alle anderen mieten Motorrad oder Quad für die Inselumrundung. Auf Poros und Ägina ergänzen Taxis das Angebot. 

Unterkunft

Auf Hydra dominieren Boutiquehotels und Pensionen. Auf den anderen Inseln findet man die ganze Bandbreite – von der kleinen Pension über Apartmentanlagen bis zu größeren Hotels. Die Preise steigen deutlich in der Hauptsaison (Juli/August), manche Unterkünfte haben auch höhere Preise an Wochenenden, wenn die Wochenendgäste aus Athen anreisen. 

Reisezeit

Ideal sind die Monate Mai/Juni und September/Oktober, wenn die Temperaturen in der Regel angenehm sind und ein Bad im Meer keiner Mutprobe gleichkommt. Im Sommer ist es sehr heiß und die Inseln sind überschwemmt von Athenern. 

Lust auf mehr griechische Inseln?

14 Kommentare

  • Gabriele Tröger
    30. März 2022 at 0:06

    Superschöner Artikel, liebe Elke. Du bist nicht die erste, die uns von Hydra vorschwärmt. Unsere Ex-Nachbarin erzählte auch ständig davon. Griechenland ist einfach immer eine sichere Nummer. Zuletzt waren wir mit unserem Van vornehmlich auf dem Festland unterwegs. Irgendwann müssen wir aber auch mal (wieder) von Insel zu Insel hüpfen. Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, was für schöne und friedliche Orte diese krisengeplagte Welt doch bietet. Danke dir!

    Antwort
    • Elke
      30. März 2022 at 6:19

      Liebe Gabi,
      Inselhüpfen finde ich immer grandios, weil man nach einer kurzen Fährfahrt meist in eine ganz andere Welt eintaucht. Ich kenne kaum ein Land, das besser dafür geeignet ist als Griechenland (außer den portugiesischen Azoren vielleicht ;-)). Auf den Saronischen Inseln bin ich eher zufällig gelandet und war beglückt. Auf den kleinen Inseln findet man natürlich nicht annähernd so viel Kultur wie auf dem Festland, aber dafür andere Attraktionen. Und ich bin ganz bei dir: Es gibt auch in diesen Zeiten schöne und friedliche Orte auf der Welt.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Jens
    30. März 2022 at 0:16

    Liebe Elke,
    herzlichen Dank für diesen herrlichen Artikel über die Saronischen Inseln, der so viel Lust auf eine Reise dorthin macht. Ich habe zwar schon viele griechische Inseln gesehen, aber diese hier waren mir trotzdem gar nicht bekannt und sie wirken sehr einladend. Vor allem Hydra, weil sie autofrei ist, was einer Insel immer einen ganz besonderen Charme verleiht, und Ägina wegen der schönen Tempel würde ich gerne besuchen und da wir meist mit unseren Kids reisen, würde Poros wohl auch auf dem Weg mitgenommen werden. Leonard Cohen wäre ohnehin mit im Gepäck! Übrigens finde ich Dein Blog auch ästhetisch ausgesprochen ansprechend.
    Herzliche Grüße,
    Jens

    Antwort
    • Elke
      30. März 2022 at 6:27

      Lieber Jens,
      vielen Dank für das Lob! Ja, ich denke, es würde euch gefallen – zumindest in der Nebensaison. Mit Kindern kann man ja leider nur in der Hauptsaison reisen, wenn es voll und teuer ist, das hat mich auch immer maßlos geärgert, als die meine Kids noch klein waren. Aber Kinder sind ja in Nullkommanichts erwachsen und Mai oder Juni sind meiner Erfahrung nach tolle Monate zum Inselhüpfen.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Peter / PetersTravel
    30. März 2022 at 11:52

    Hallo Elke,
    oh Man, wenn du wüsstest seit wie vielen Jahrzehnten (!) Hydra auf meiner Bucketlist steht.
    Vielleicht schaffe ich es ja endlich dieses Jahr…
    BG, Peter

    Antwort
    • Elke
      30. März 2022 at 12:01

      Hallo Peter,
      dann nichts wie hin, es kann nur voller werden! Ich drücke die Daumen, dass nicht noch ein paar Jahrzehnte vergehen ;-).
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Marie Schade
    30. März 2022 at 16:13

    Liebe Elke,
    wieder ein wunderbarer Artikel mit interessantem Text und schönen Fotos, dieses Mal von den Saronischen Inseln in der Ägäis. Ich habe einmal vor Jahren einige der Inseln im Rahmen einer „Blauen Reise“ mit einem alten Segelkreuzer gemacht, allerdings nicht so intensiv wir Du. Besonderes gefallen hat mir das Foto vom Badeplatz am Hotel Panorama in Agia Maria, es erinnert mich an den Badeplatz in Cala Figuera, Mallorca, vor langer Zeit. Dort war ich einige Zeit als Studentenreiseleiterin und habe ich meinen Mann kennengelernt (es hat allerdings erst ein Jahr später „gefunkt“).
    Ich kann gut verstehen dass Deine Artikel gerne von renommierten Reisezeitschriften übernommen werden, sie sind richtig professionell gestaltet.
    Liebe Grüße, Marie

    Antwort
    • Elke
      30. März 2022 at 16:38

      Liebe Marie,
      Wo bist du eigentlich noch nicht gewesen? Und du hast als Studienreiseleiterin gearbeitet? Damit habe ich ja auch vor 30 Jahren, als Reisen noch viel teurer waren, mein Fernweh gestillt. Und habe wieder ein bisschen damit angefangen, nachdem die Kinder groß waren – bis Corona kam. Ganz herzlichen Dank für die Komplimente und ganz liebe Grüße!
      Elke

      Antwort
      • Marie Schade
        1. April 2022 at 0:50

        Liebe Elke,
        über Deine nette Antwort habe ich mich sehr gefreut. Ich habe auch als Studentenreiseleiterin gearbeitet, weil ich mir sonst Reisen nicht hätte leisten können. Ich bin ja schon ein sehr altes Semester, habe als Kind noch Krieg, Flucht, Vertreibung, Hunger und vieles mehr erlebt und wollte danach nur raus, möglichst weit weg. So bin ich in Südamerika gelandet, den Platz in Buenos Aires bei der Bayer-Vertretung habe durch meine Studentenjobs bekommen (ich musste immer arbeiten, um mir Schule, Studium etc. zu verdienen, da habe ich die Adresse von der Bayer-Vertretung gesehen und einfach hingeschrieben) und das war mein ganz großes Glück. Seitdem bin ich – in den Ferien – immer gereist, viele Jahrzehnte lang bis heute, dabei ich habe so viel nette Leute kennengelernt, mit denen ich bis heute Kontakt habe, z.B. meine Freundin Angela aus Buenos Aires, die ich mehr als 50 Jahre kenne. Wenn mein Mann nicht mitgekommen wäre, hätte ich die Reisen auch allein unternommen. Früher musste ich ihn immer mit allerlei Tricks „locken“ , z.B. die schönen Weingüter in Südafrika, danach hat er eingesehen, dass Reisen doch ganz interessant sein kann.
        Leider sind meine Internetkenntnisse rudimentär, da ich erst vor einigen Jahren damit angefangen habe, aber für mich ist das Bloggen wichtig geworden, da ich so viele nette Kontakte habe, oft sind es Leute aus 10 Ländern, die mir antworten. Das finde ich ungeheuer spannend. (Übrigens wollte ich nie von einem Mann abhängig sein, wie meine arme Mutter, deshalb habe ich immer als Lehrerin an Gymnasien gearbeitet – Spanisch, Mathematik, wenn auch nicht immer mit großem Vergnügen, je nach Klasse).
        Ich wünsche Dir noch ganz viele schöne und interessante Reisen mit vielen interessanten Begegnungen und dass Du deine wunderbaren Artikel weiterhin entsprechen gewürdigt bekommst.
        Ganz liebe Grüße,
        Marie

        Antwort
        • Elke
          1. April 2022 at 6:42

          Liebe Marie,
          das hört sich nach einem sehr spannenden Leben an! Die große Reiseleidenschaft haben wir auf jeden Fall gemeinsam. Blöd, dass die Bucketlist immer länger statt kürzer wird 😉. Hoffentlich bleiben wir noch lange fit! Dein Blog ist auf jeden Fall großartig – angesichts der langen Liste von Kommentatoren erblassen wohl die meisten Blogger vor Neid. Ich freue mich darauf, noch viele spannende Posts von dir zu lesen.
          Ganz liebe Grüße
          Elke

          Antwort
  • Tina
    30. März 2022 at 19:49

    Ganz ehrlich. Ich habe von diesen Inseln noch nie gehört. Und alle davon hören sich so unglaublich toll an, dass ich da unbedingt hin muss. Und die Bilder sind echt fantastisch. Danke für diese wirklich schöne Inspiration.

    Antwort
    • Elke
      30. März 2022 at 21:37

      Liebe Tina,
      ich bin auch eher zufällig auf den Saronen gelandet, die uns Touristen gar nicht so nötig haben, weil sie im Sommer von Athenern überschwemmt werden. Aber gerade deshalb sind sie sehr griechisch und sehr sehenswert, finde ich.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort
  • Vera
    31. März 2022 at 15:38

    So ein toller Bericht… Und ich habe noch nie von diese Inseln gehört… Kommt mit auf der Wunschliste, die Fotos machen ja auch richtige Laune auf dieses Reiseziel!

    Antwort
    • Elke
      31. März 2022 at 15:46

      Liebe Vera,
      du bist anscheinend nicht die einzige, die von den Saronischen Insel noch nie gehört hat ;-). Also zumindest für Menschen aus unseren Breitengraden noch ein kleiner Geheimtipp. Und unbedingt lohnend.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antwort

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